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Reutax Insolvenz – Konsequenzen und Chancen für Freiberufler

Am 22.03.2013 hat einer der größten Personaldienstleister / Projektagenturen offenbar beim Amtsgericht Heidelberg Insolvenz angemeldet: Die Reutax AG und ihre Töchter Reutax Temp GmbH und Lenroxx GmbH. Alle drei Unternehmen sind Teil der Reutax Gruppe. Wer das überprüfen will und nähere Informationen wünscht, sucht auf der Seite

www.insolvenzbeanntmachungen.de nach der Reutax AG bzw. ihren Töchtern.

Das Geschäftsmodell der Reutax AG ist also grandios gescheitert. Leider sind sicher auch Tausende von Dienstleistern und Freiberuflern geschädigt.

Ich selbst arbeite ja nun bereits schon seit längerer Zeit nicht mehr mit Projektagenturen. Dafür gibt es viele Gründe, welche, kann man u.a. nachlesen in meinem schon seit einiger Zeit bestehenden auf meiner Webseite erhältlichem kostenlosen E-Book:

Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen (auch „Schwarzbuch Projektvermittler“ genannt).

In diesem Report gehe ich allgemein auf die Probleme von Freiberuflern insbesondere der IT-Branche mit dem „Markt“ ein, soll heißen dem allfälligen Probem „Projektagentur“ im Fachjargon auch „Durchlauferhitzer“ genannt. Diese Agenturen stehen häufig zwischen dem Freiberufler und dem eigentlichen Endkunden. Viele Freiberufler kommen kaum mehr an Projekte, ohne dass nicht eine Agentur zwischengeschaltet wird. Und dieser Umstand führt zu hanebüchenden Verwerfungen für die Freiberufler aber letztlich auch für die Endkunden, die dieses Problem bis heute kaum zur Kenntnis nehmen. Die Insolvenz der Reutax führt hoffentlich endlich zur Besinnung.

Was bedeutet die Insolvenz für den Freiberufler, der über die Reutax vermittelt wurde und davon gibt es viele ? Nun, er bekommt zum einen erst einmal kein Geld (ausstehendes Honorar), zum anderen steht er ohne Auftrag da. So einfach und bitter ist das.  Ob er noch an sein volles Honrar kommt ist fraglich, das wird insbesondere davon abhängen, wie viel Masse noch in dem Unternehmen steckt. Das muss der Insolvenzverwalter feststellen. Wenn es noch etwas zu verteilen gibt, kann der Freiberfler evtl. noch nach Quote biedient werden. Aber ich fürchte, auch das haut nicht hin. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen, dass die „kleinen“ Gläubiger die letzten sind, die bedient werden. Zuerst kommen Finanzamt, Banken, Mitarbeiter, Insolvenzverwalter ….. und ganz am Ende kommt irgendwann der Freiberufler. Sorry liebe Kollegen, aber viel Hoffung kann ich Euch da nicht bieten.

Ich kann betroffenen Freiberuflern als erste Maßnahme nur raten, die Sitation eiskalt zu nutzen und den Endkunden direkt anzusprechen, im Projekt weiterzuarbeiten. Nutzt die Gunst der Stunde und macht das beste daraus. In dieser Situation liegt eine riesige Chance für Euch! Die Endkunden werden wohl kaum das Projekt einstampfen und Know-How-Träger nicht so einfach ziehen lassen. Ich habe so eine ähnliche Situation bereits einmal durchgezogen. Man muss nur hartnäckig genug sein! Naürlich wird nun die gesamte Konkurrenz der Reutax hinter Euch her sein und die Gelegenheit zu nutzen versuchen die Mandate der Reutax zu übernehmen. Kommt den Geiern zuvor Freunde. Tut es jetzt, tut es gleich!

Doch warum ging die Reutax überhaupt in die Insolvenz? Hier kann ich natürlich nur spekulieren. Ich kenne die Jungs allerdings so gut, um sagen zu können, dass die Reutax sicher ein Unternehmen ist und war, das versucht über Preisdumping den Markt an sich zu reißen. Masse statt Klasse war die Devise, wie in vielen anderen Branchen auch. Und hier wir dort ist eine solche Stragegie zum scheitern verurteilt. Ein Beratungshaus kann nicht geführt werden, wie ein Discount-Konzern und Nein, Berater kann man nicht kaufen wie Schrauben. Und das ist der Grund, warum viele Freiberufler mit nicht vertretbaren Honorarsätzen abgespeist werden, auch von anderen. Und nun seht Ihr, wohin das führt. Am Ende verlieren alle, vor allem der Freiberufler, der jetzt diesem kärglichen Honorar auch noch hinterher rennen muss. Lernt daraus.

Wer wissen will, wie man aus dieser Falle herauskommen kann, dem empfehle ich als Einstieg mein allerdings kostenpflichtiges E-Book:

Erfolgsreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen und Tricks

Dieses E-Book hat schon vielen geholfen.

Wie ich in einem der vorigen Posts bereits angekündigt habe, bin ich seit 01.08.2012 Geschäftsführer der DEGA Unternehmensberatung GmbH in Recklinghausen. Wir beschäftigen uns u.a. mit vorinsolvenzlicher Beratung und Sanierung /Restrukturierung sowie Krisenmanagement. Möglicherweise können wir dem einen oder anderen Freiberufler mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Das war´s erst einmal. Meinen Report werde ich um dieses Thema wohl erweitern müssen. Auf jeden Fall wird uns dieses Thema sicher noch eine Weile beschäftigen. Bis dahn kann ich nur sagen: Kopf hoch, Hacken stramm und geradeaus!

 

 

Woran Freiberufler jetzt unbedingt denken müssen

Wie Sie wissen, befinden wir uns aufgrund der aktuellen Geldflutungen auf direktem Weg in die Preisinflation (Inflation ist bereits gegeben, da die Geldmenge bereits seit Jahrzehnten über das Wachstum der produzierten Güter und Dienstleistungen hinaus ausgedehnt wird). An den Rohstoffmärkten können wir ja seit geraumer Zeit ablesen was das heißt: Massive Preissteigerungen, die schwächere Marktteilnehmer (und das sind Freiberufler nun einmal) nur schwer ausgleichen können.

Trotzdem sind sie aber gewungen, die Preise zu erhöhen, da sie die gestiegenen Kosten (vor allem die allfälligen Reisekosten) kaum noch abfedern können. Vor allem Langfristmandate können sich als Kostenfalle entpuppen. Man wird quasi von Monat zu Monat immer ärmer.

Denken Sie also daran, Ihr Honorar von Zeit zu Zeit anzupassen, in Zeiten wie diesen sogar noch häufiger. Und wenn Sie sich ausreichend spezialisiert haben, dürfte das auch relativ leicht fallen. Nur keine falsche Bescheidenheit! Ich selbst habe meine Preise in diesem Jahr kräftig erhöht und zu Anfang des Jahres 2013 werde ich es wieder tun …

Ich weiß ich weiß: Dem freundlichen Projektvermittler von nebenan wird das natürlich nicht gefallen, im Gegenteil, für ihn ist + * + = – , d.h. gerade jetzt müsse der Freiberufler i.H. auf sein Honorar bescheiden sein, denn die Zeiten sind ja ach so hart. Dieses Märchen erzählt er ja nun schon seit mindestens 10 Jahren. Aber nun gut, ich für meinen Teil habe damit ja zum Glück nichts zu tun 🙂 Warum kann man bekanntlich hier nachlesen:

Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen

Aus persönlichen Gründen …

„Herr/Frau X hat uns aus persönlichen Gründen verlassen.“ Diese Antwort bekommt man nicht selten zu hören, wenn man sich die Frage erlaubt, warum denn der Vorgänger aus diesem ach so tollen Projekt oder Unternehmen geschieden ist. Sicher, manchmal hat die Qualifikation oder Persönlichkeit des Betreffenden wohl nicht gepaßt. Nicht selten ist es aber so, dass das Betriebsklima allgemein nicht das Beste ist. Das gilt auch für die Stimmung in vielen Projekten. Und wenn einem angeboten wird, in einem solchen Projekt mitzumachen, sollte man sich insbesondere als Freelancer auf einiges gefaßt machen. Häufig sind die Projekte dann miserabel gemanagt, die einzelnen Teilteams arbeiten nur noch für sich, Termine können nicht mehr eingehalten werden usw. Allzu leicht gerät man zwischen alle Fronten. Nach außen wollen die betreffenden Unternehmen das natürlich nicht zugeben. Würden sie es tun, dann könnten sie kaum noch qualifiziertes Personal (intern oder extern) anziehen.

Wird man also mit diesen oder ähnlichen Aussagen konfrontiert, darf man davon ausgehen, dass mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die Wahrheit gesprochen wird. Hat man weitere Alternativen, würde ich empfehlen, diese vorzuziehen, auch wenn vielleicht nicht so klangvolle Namen dahinter stehen. In Projekten bzw. Unternehmen, in denen pausenlos intrigiert wird, rückgradlose Feiglinge die Führung übernommen haben, wird man seines Lebens schlicht nicht froh. Der Vorgänger hat diese Lehre bereits erfahren und richtigerweise die Konsequenzen gezogen. Dies sollte man sich stets vor Augen führen, selbst wenn man natürlich nicht alles ablehnen kann. Eine kritische Auswahl hat sich noch stets bewährt.

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Extratipps für Freiberufler (und nicht nur die)!

Nun geht es also weiter im Jahre 2011. Es wird sicher nicht weniger turbulent als 2010. Die Chaotenclique in Berlin wird schon dafür sorgen. Aber ich will das Jahr nicht gleich wieder mit Genörgel beginnen, lieber mit etwas Aufbauendem.

Ende 2009 habe ich ja mein eBook

Erfolgreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen und Tipps

herausgebracht, das sich seither immer größerer Beliebtheit erfreut. Zu meinen Lesern gehört seit kurzem auch Dr. Christian Thür aus Österreich (er hat mir erlaubt, seinen Namen zu nennen), der mir gleich ein paar weitere Tipps geschickt hat, die ich hier gerne mit seinem Einverständnis veröffentliche. Ich bin überhaupt sehr erfreut darüber, wie viele Leser ich auch in Österreich und der Schweiz habe. Seine Extratipps drehen sich nicht direkt um das Thema Akquise, eher um´s Thema Finanzen, aber im weiteren Sinne kann man das durchaus auch beim Thema Akquise abhandeln. Denn es ist klar, dass man umso erfolgreicher akquirieren kann, je besser man seine Finanzen im Griff hat. Ich selbst lebe schon seit jahren nach diesen Regeln und Sie wissen ja inzwischen dass es bei mir bisher recht gut hingehauen hat. Herzlichen Dank nochmal für diesen Beitrag!

Hier nun die Extratipps für Freibeufler, die sich natürlich auch Einzelunternehmer und Kleinbetiebe sehr zu Herzen nehmen sollten. Denn läuft was schief, kommt keine Angie und bürgt!

Tipp 102: Legen Sie von jedem einzelnen Umsatz den Steueranteil und den Krankenkassenanteil beiseite
Bei Freiberuflern habe ich die Erfahrung gemacht, dass genau dieser Part nicht eingehalten wird. Das Geld wird rasch für Autos und sinnlose Investitionen ausgegeben und bei der Steuerzahlung bzw. Krankenkasse fehlt dann die Liquidität. Das Finanzamt und die Krankenkasse nehmen dann relativ wenig Rücksicht und dann ist das Ende vorprogrammiert. Ich empfehle auch jedem die Kosten für den Steuerberater vorab zu monetär rückzustellen. Man hält sich einfach finanziell den Rücken frei. Bei guten Honorarsätzen kann man ruhig 50% beiseite stellen und man hat die Freude dass am Jahresende evtl. noch Geld überbleibt. So macht das Arbeiten Spass und man kommt mit den laufenden Kosten nicht unter Druck. Der prozentuelle Anteil sollte je nach Steuerprogression / Höhe der laufenden Kosten im Detail mit dem Steuerberater abgeklärt werden, aber auch dieser wird es dem Mandanten danken.

Tipp 103: Verlassen sie sich nicht blindlings auf den Steuerberater
Hinterfragen Sie die Arbeit des Steuerberaters. In vielen Fällen findet nicht immer Steuer“beratung“ statt. Es werden häufig Belege gebucht und auf Basis dieser abgerechnet und das war´s dann schon. Häufig fallen lokale Förderungen, Steuervorteile (Freibeträge etc.) generell unter dem Teppich. Ich Mai des darauffolgenden Jahres ist es dann meist zu spät für den Kunden wohlgemerkt. Man kann sich dadurch viel Ärger und auch Geld ersparen. Der Steuerberater ist der beste Freund des Freiberuflers. Sollten Sie Bedenken gegenüber den Leistungen haben, tauschen Sie ihn aus und zwar ohne zu zögern. Es kann einem sehr viel Freude am Akquirieren vergehen, wenn man das schön verdiente Geld auf plumpe Weise versenkt.

Tipp 104: Managen Sie soweit möglich ihre Finanzen bzw. FIBU selbst
Ich rate jedem davon ab, die Buchhaltungsaufgaben komplett aus der Hand zu geben. Sprich die Buchhaltung in einer monatlichen Schuhschachtel dem Steuerberater zu übergeben. Dieser kennt weder ihre Spesen der letzten Reisen, etc. Er kann die maximal logisch ordnen und verbuchen, wobei dies oft falsch ist. Mein Rat dazu ist, die Belege sauber vorzubereiten die Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder das Kassabuch selbst schreiben. Den Rest kann der Steuerberater selbst verbuchen. Man sollte sich damit nicht zeitlich belasten. Weiters ist mindestens monatliche eine Vorschaurechnung zu machen (Umsatz, Cash etc.)

Wie wahr, wie wahr! Viel Erfolg bei der Akquise auch im Jahre 2011!

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Schwarzbuch „Projektvermittler“ online!

Nun hat es heute doch noch geklappt. Mein Schwarzbuch „Projektvermittler“ ist heute online gegangen und kann ab sofort kostenlos von meiner Webseite www.lressmann.de heruntergeladen werden. Es trägt den Titel: „Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen“.

Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen

Der Insider-Report deckt die Missstände bei der Vermittlung von Freiberuflern schonungslos auf.
Diesen Gratis-Report sollten im Projektgeschäft tätige Freiberufler (wie IT-/SAP-Berater, Projektmanager, Interimsmanager, usw.) unbedingt gelesen haben, um nicht in eine der zahlreichen Fallen, die man ihnen stellt, hineinzutappen und böse auf die Nase zu fallen.

Der Insider-Report ist geschrieben:

– Für alle, die wissen wollen, was am Freiberufler-Markt wirklich los ist.
– Für Freiberufler, die wissen wollen, was sie gegen die miesen Tricks tun können.
– Für Freiberufler, die schon lange mit dem Gedanken spielen, lieber selbst zu akquirieren.
– Für Endkunden, die wissen wollen, was hinter den Kulissen los ist.
– Für alle, die mithelfen wollen, die unhaltbaren Zustände zu beseitigen.
– Für Berufseinsteiger, die sich lieber vorher informieren, bevor sie auf die Nase fallen.
– Für alle, die gerne Enthüllungsgeschichten lesen.

Weitere Hinweise zum Insider-Report „Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen“ finden Sie hier:

http://www.lressmann.de/reportfreiberufler_projektmarkt/report_freiberufler_projektmarkt-akquise.htm

Und hier können Sie Ihr persönliches Exemplar der „Tricks der Projektvermittler und Agenturen“ zum kostenlosen Download anfordern:

http://www.lressmann.de/reportfreiberufler_projektmarkt/bestellung-report.htm

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Schwarzbuch „Projektvermittler“

In den nächsten Tagen stelle ich meinen Insider-Report „Die Tricks der Projektvermittler und Agenturen“ online. Er deckt die dunkle Seite des Freiberufler-Marktes schonungslos auf. Natürlich werden auch zahlreiche Strategien und Maßnahmen aufgezeigt, wie sich Freiberufler gegen die schmutzigen Tricks unseriöser Vermittler und Agenturen wehren können. Bas Beste: Der Report ist kostenlos, gratis, frank und frei!

Der Report ist vor allem geeignet für Freiberufler die überwiegend im Projektgeschäft (besonders IT) tätig sind. Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, mit welchen Tricks häufig versucht wird, Freiberufler hinter die Fichte zu führen. Sie werden schockiert sein, so manch ein Freiberufler wird das eine oder andere Aha- Erlebnis haben. Aber auch Endkunden werden erstaunt sein, was hinter den Kulissen so alles abläuft, auch zu ihrem Schaden. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen kann, den Sumpf trocken zu legen und auch Enddunden und Projekt-Ausstatter dazu zu motivieren, die Praxis der Rekrutierung von Freiberuflen zu überdenken und andere Wege zu gehen.

Dabei ist der Report amüsant zu lesen und hält so manche Anekdote aus meiner reichhaltigen und langjährigen Berufspraxis parat. Freiberufer und alle sonst Interessierten, sind gerne dazu eingeladen, mir ihre eigenen Erfarungen zu schildern. Ich werde das Schwarzbuch von Zeit zu Zeit sicher ergänzen, damit auch wirklich alles ans Licht kommt. Denn so wie bisher, kann es nicht weiter gehen.

Schauen Sie also in den nächsten Tagen einmal vorbei und lassen sich überraschen. Spätestens Ende nächster Woche wird der Insider-Report online gehen. Bis dahin alles Gute und viel Erfolg!

Wer mit Bananen bezahlt, darf sich nicht darüber beschweren, wenn er Affen beschäftigt!

Ich bin immer wieder überrascht darüber, wenn sich Leute darüber beschweren, dass Freiberufler angeblich so hohe Honorare verrechnen. Freiberufler scheinen nach Meinung vieler so eine Art „Freiwild“ zu sein, das man ohne Weiteres zum finanziellen Selbstmord auffordern darf. Man erwartet z.B., dass ein Webdesigner vielleicht 100 € für eine komplette Internetseite einschließlich Suchmaschinenoptimierung (SEO) abrechnet. Dabei sind Freiberufler meist Akademiker mit entsprechend hoher und teurer Ausbildung. Die gleichen Leute zahlen einem einfachen Handwerker ohne weiteres 50 € die Stunde zzgl. Gebühren für 3 km Anfahrt.

Leider gibt es immer noch genug Freiberufler, die sich das gefallen lassen. Deshalb haben die Profiteure leichtes Spiel, schneiden sich dabei allerdings letztlich in´s eigene Fleisch. Denn die Arbeiten werden dann meist schlecht ausgeführt und das beabsichtigte Ergebnis nicht erzielt. Mitunter treten sogar teure Folgeschäden auf. Das ist ähnlich der Art und Weise auf einem Handwerkerportal eine Arbeit auszuschreiben: Die Handwerker unterbieten sich gegenseitig, der billigste kommt dann in´s Haus und dann wundert sich der Auftraggeber anschließend über die miese Arbeit. Danach wird dann Zeter und Morbido geschmipft. Auf die Idee, dass er die Ursache letztlich bei sich selber suchen muss kommt der Auftraggeber natürlich nicht. Selbstverschuldetes Elend nennt man das!

Aber die Freiberufler trifft natürlich auch hier Mitschuld. Wer seinen Wert nicht erkennt, nur über den Preis verkauft und nicht vernünftig kalkulieren kann, darf sich nicht darüber wundern, wenn er im Leben nie auf einen grünen Zweig kommt. Dies predige ich schon seit Jahr und Tag. Aber das Problem löst sich auf Dauer von allein: Die Billigheimer (in allen Branchen) gehen langsam aber sicher alle vor die Hunde. Und das ist gut so.

Wer nicht zu diesen jammervollen Gestalten zählen will, kann sich ja mal immer wieder in diesem Blog oder auf www.lressmann.de umschauen. Selbstverständlich wird das Thema auch in meinem hervorragenden E-Book

Erfolgreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen & Tipps

angesprochen. Es kostet leider mehr als 2,50 € und ist demgemäß auch nicht gratis. Und raten sie mal warum?

Akquise – Warum?

Mancher wird sich fragen, warum ich in letzter Zeit so sehr auf das Thema Akquise eingehe. Nun, die Frage ist leicht zu beantworten: In den letzten Jahren ist gerade auf dem Sektor IT die Unsitte immer mehr eingerissen, die Freiberufler von den Endkunden fernzuhalten. Projektvermittler lautet das Stichwort. Genauer: Fast kaum ein Freiberufler im Bereich IT wird noch direkt vom Endkunden beauftragt. Ein Fehler im System, für das natürlich erst einmal die Endkunden selbst verantwortlich sind. Denn würden sie sich die Mühe machen, mal hinter die Kulissen zu schauen, dann würden sie schnell erkennen, dass sie

  • meist nicht die besten Externen für ihre Projekte bekommen und
  • dafür auch noch hohe Vermittlungsprovisionen zahlen müssen

Den Vermittlern geht es meist nur im die Provision. Deshalb neigen sie dazu, dem Freiberufler ein ausgesprochen niedriges Honorar abzuluchsen, an die Endkunden aber selbstverständlich hohe Stundensätze weiterzugeben. Mittlerweile werden selbst Datenschutzprojekte und gar Datenschutzbeauftrage auf diese Weise weiterverhökert. Zudem ist der Markt relativ intransparent.

Um Missverständnissen vorzubeugen. Ich meine hier reine Projektvermittler, nicht etwa Kooperationen unter Freiberuflern oder Freiberuflernetzwerke oder durchführende Beratungshäuser. Hier wird zwar auch mit Provisionsmodellen gearbeitet, aber auf gänzlich anderer Grundlage.

Die Freiberufler tragen aber sicher auch selbst zu dieser Unsitte bei. Sie trauen sich kaum mehr, das Thema Akquise selbst in die Hand zu nehmen. Sie verlassen sich lieber auf andere und laufen dann meist brutal in die Falle. Das ist ja auch mit der Grund, warum ich mein E-Book

Erfolgreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen & Tipps

geschrieben habe, dass dieses Thema übrigens  explizit anspricht und neue Wege aufzeigt.

„Neue Wege“, das ist das Stichwort. Wer etwas positiv verändern will, der muss halt auch mal eine neue Platte auflegen. Er muss auch Risiken eingehen, Geduld haben, dann wird sich der Erfolg zwangsläufig einstellen.

E-Book: Erfolgreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen & Tipps

Es ist vollbracht:
Mein angekündigtes E-Book zum Thema „Auftragsgewinnung für Freiberufler“ ist fertig und ist seit heute erhältlich!

E-Book:

Erfolgreiche Akquise für Freiberufler –
101 Ideen & Tipps

eBook Akquise-Freiberufler

277 DIN A4 Seiten, 2,5 MB, PDF-Format

Kostenlose Leseprobe

Hinweise & Bestellung >>>

 

Was enthält das E-Book genau?

■  Wie alle Bücher und E-Books natürlich eine Einleitung, die zeigt, wohin die Reise geht. Zudem eine
    kleine Überraschung, mit der Sie nicht gerechnet haben und die Sie motiviert, noch positiver durch´s
    Leben zu gehen und mehr zu verkaufen (in der Leseprobe nicht enthalten).

■  Den umfangreichen Theorieteil: Warum kaufen Menschen freiberufliche Dienstleistungen?
     Hier wird die Grundlage für alle nachfolgenden praktischen Schritte im Verkaufprozess gelegt. In der
     kostenlosen Leseprobe ist das gesamte Kapitel enthalten. Sie werden schnell erkennen, dass es sich bei
     diesem E-Book eben nicht um eines dieser vielen „Reich in 9 Monaten“ oder „So werden auch Sie Millionär“
     handelt. Ich respektiere Ihre Intelligenz.

■  Den eigentlichen Praxisteil mit den 101 Ideen & Tipps. Es geht um bewährte Methoden und deren
     sofortige Anwendung im freiberuflichen Alltag. Die im Theorieteil angesprochenen Gesetzmäßigkeiten
     werden hier Schritt für Schritt in die Tat umgesetzt. Egal, ob Arzt, Heilpraktiker, Rechtsanwalt, Steuerberater,
     Architekt, Unternehmensberater, Ingenieur, IT-Freiberufler oder im weiteren Sinne Versicherungsmakler,
     Eventmanager, Personal-Trainer, Fotograf, usw.: Für jeden „Freiberufler“ als Dienstleister ist etwas
     Nützliches dabei, das ihm hilft, seinen Erfolg bei der Akquise unmittelbar zu steigern.

■  Ein ausführliches kommentiertes Verzeichnis mit nützlichen Internet-Adressen für den Freiberufler.

■  Ein strukturiertes Werbekonzept für Freiberufler. Die umfangreichen Tabellen enthalten alle wichtigen
    Punkte und können sofort eingesetzt werden.

■  Hinweise zum Telefon-Marketing für Freiberufler. Natürlich nicht in Richtung Kaltakquise, sondern in Form
    eines effektiven Instrumentes in Sachen Kontakt-Marketing.

Alles in allem ein fundiertes Kompendium für erfolgreiches Freiberufler-Marketing. Direkt aus der Feder eines erfolgreichen
Freiberuflers. Den Besuch teurer Seminare und Workshops, die meist auch noch von „Produkt-Verkäufern“ und nicht
Freiberuflern abgehalten werden, können Sie sich sparen!