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Erfahrungen mit dem MacBookPro

Wie bereits beschrieben, bin ich kürzlich auf Apple umgestiegen. Genauer: Auf einen MacBookPro 17″. Überhaupt bastle ich z.Z. an verschiedensten Stellen herum, auch im Web, deshalb ist es in letzter Zeit auch etwas stiller in meinem Blog. Das wird sich in Bälde aber wieder ändern. Es gibt ja einiges zu sagen in diesen verrückten Zeiten. Nun, wie sind meine Erfahrungen mit dem MacBookPro bisher? Die Anschaffung ist ja nicht ganz billig. Hat sich das gelohnt?

Ich sage ja: Es kommt ein flaches, top-verarbeitetes Notebook mit hochauflösendem Bildschirm, einem vernünftigen Betriebssystem , großem Akku und vorinstallierter Software daher, die auch was taugt. Ich habe mir nur noch iWorks dazubestellt, um eine Office-Umgebung auch auf der Apple-Umgebung zu haben. Man kann wirklich sofort durchstarten. Ein klein wenig WLAN und Mail einrichten und schon kann losgehen. 20 min Anpassung, mehr ist zunächst nicht nötig. Zudem ist die Datensicherheit bei Apple-Systemen bekanntlich vorbildlich. Mit Viren hat man hier bestimmt weniger Probleme als im Falle von Windows-PCs. Aufpassen muß man hier aber sicher auch. Natürlich wollte ich auch meine Windows-Welt retten, denn die hat ja auch einiges zu bieten, außerdem muß ich mich damit schon rein von Berufs wegen auskennen. Also habe ich die Zeit genutzt und gleich ein neues Windows (Vista Ultimate) sowie ein komplett neues Office installiert. Einfach eine entsprechende Partition mit BootCamp eingerichtet und alles funzt optimal. So kann ich jetzt aus beiden Welten das jeweils Beste nutzen. Auf einer Kiste wohlgemerkt!

Doch wo Licht ist, ist bekanntlich auch Schatten. Ich habe zu spät mitbekommen, dass man das MacBookPro auch mit mattem, d.h. entspiegeltem Display bekommen kann. Die Spiegel-Oberfläche ist in der Tat nicht optimal. Bei  ungünstigem Umgebungslicht ist das für die Augen nicht so toll, vor allem nicht bei dunklen Hintergründen. Gut, ich kann damit leben, denn ansonsten sind Display und Grafikkarte mit Auflösung von bis zu 1920 x 1200 wirklich toll, vor allem für Foto- und Videobearbeitung. Aber die matte Variante ist bestimmt besser.

Und liebe Apple-Jungs, was habt Ihr Euch dabei gedacht, keinen Karten-Leser einzubauen? Jedes drittklassige Notebook vom Discounter hat sowas. Jetzt muß ich entweder externe USB-Massenspeicher andocken oder ein externes USB-Kartenlesegerät anschließen. Außerdem sind mir nur 3-USB-Slots zu wenig. Sorry, das finde ich schwach! Toll wäre auch ein BlueRay-fähiges DVD-Laufwerk. Bei einem Notebook dieser Preislage gehört das einfach dazu. Also, in der nächsten Generation bitte rein damit. Dann auch gleich die Festpatte von 320 GB auf mindestens 1 Terrabyte standardmäßig aufbohren. Danke!

Summasummarum bin ich mit meiner Entscheidung aber sehr zufrieden. Da macht das Computern wieder richtig Spaß, zumal ich noch gar nicht alles ausprobiert habe. Ich werde berichten …