Archiv der Kategorie: Finanzanalyse

Starker EURO?

Zur Zeit scheint der EURO ja im Vergleich zum Dollar immer weiter zu steigen. Viele Leute verwechseln das mit „Stabilität“. Der EURO ist in Wirklichkeit alles andere als stabil. Die gegenwärtigen Kurssteigerungen sind nichts weiter als die politisch gewollte Schwäche des USD. Das hat „Helikopter Ben“ in der letzten Woche noch mal deutlich gemacht. Dementsprechend steigen auch alle Referenzmärkte (Aktien, Edelmetalle, Rohstoffe) im Vegleich zum USD.

Das wird sich solange fortsetzen, bis sich die gegenwärtig einsetzende Preisinflation in den USA beschleunigt. Der Amerikaner ist nicht so treuherzig wie der deutsche Michel. Spätenstes wenn die Preisinflation sich beschleunigt, wird es für die US-Regierung sehr ungemütlich und die Welle wird nach Europa überschwappen. Denn auch die Europäer drucken ja z.Z. Geld bis zum geht nicht mehr und geben Geld aus, das sie real überhaupt nicht erwirtschaftet haben. Eine solche Entwertungspolitik auf breiter Front (die man auch als Enteigungspolitik bezeichnen kann) ist in der Geschichte noch nie gut gegangen. Es endete immer in einen Blutbad. Im Nahen Osten sind wir ja bereits so weit. Ob es auch bei uns dazu kommt kann gegenwärtig noch nicht gesagt werden.

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Finanzierung/Leasing – Denken in Monatsraten

Die Finanzierung auf Raten bzw. Leasing greift bekanntlich immer weiter um sich. Selbst Leute, die das Geld eigentlich in der Tasche haben, lassen sich von den Verlockungen der Kreditwirtschaft immer mehr manipulieren. Viele Menschen laufen dabei mE Gefahr, das Große und Ganze aus den Augen zu verlieren und sich damit schnell ins Abseits zu manövrieren. Die Erfolgreichen und Reichen denken in Jahren, nie in Monaten!

Als Beispiel mag die Finanzierung des geliebten fahrbaren Untersatzes dienen. Mindestens 70 % aller KFZ in Deutschland sind finanziert oder geleast. Tendenz: steigend. Schaut man sich die Werbeanzeigen für das teure Blech einmal aufmerksam an, wird auch schnell klar, wie dieses Verhalten bewußt gepuscht wird. Es ist auf den 1. Blick kaum möglich, ohne weiteres den Kaufpreis als Gesamtsumme zu erfahren. Der Trick ist immer der gleiche und basiert auf einer psychologischen Begebenheit: Der Mensch kann kleinere Beträge wesentlich besser verkraften als große. 199 Euro im Monat klingt besser als 30.000 Euro in Summe.

Läuft man in diese Falle hinein, ist die Wirkung oft fatal. Man gönnt sich leicht einen allzugroßen Schluck aus der Pulle. Leder, Klima, Automatik, Memory-Sitze, Schiebedach und Standheizung, Xenon und PTS wär auch nicht schlecht. Am Ende fährt man einen Wagen, den man, würde man ihn in bar zahlen, wohl meist nicht fahren würde. Finanzieren muss man ihn trotzdem und Zinsen und Gebühren kommen noch hinzu. Und O Graus und Schreck, auch das Haus ist auf Raten finanziert. Am langen Ende stellt man fest, dass das Leben nur noch daraus besteht, irgendwie die Raten aufzubringen, für Dinge, die das Leben doch eigentlich verschönern sollen … Tja, und dann müssen Zwegat und Ressmann ran, um zu retten was zu retten ist.

Viel schlimmer ist jedoch, dass nur noch in Monatraten gedacht wird. Das Strategische kommt zu kurz. Ein tiefgründiger mentaler Effekt. Mit diesem Denken kommt man nur selten wirklich weiter. Man begibt sich unmerklich in unnötige Abhängigkeiten, für die man auch noch freiwillig Strafe zahlt.

Mein Glückstipp: Konsumschulden meiden wie die Pest, erst recht als Privatier. Geschäftsleute sollten zwar ebenfalls ihr Finanzgebahren reiflich überdenken (nicht alles muss auf Pump finanziert werden), sie haben jedoch immer noch die Möglichkeit, andere in die Haftung einzubeziehen und zudem die Kreditkosten als Betriebsausgaben geltend zu machen. Aber auch in diesem Fall ist das Denken in Monatsraten der Anfang vom Ende …

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Hilfen für Irland – Ein weiterer Sargnagel für den Euro!

Wie schnell es doch gehen kann. Kaum habe ich ein Interview mit Prof. Hankel  zur Zukunft der EU und des Euro eingestellt, schon werden erneut Millardensummen auf Steuerzahlers Kosten (verfassungswidrig), diesmal für Irland zur Verfügung gestellt. Für notwendige Infrastrukturmaßnahmen und sonstige sinnvolle Investitionen (dazu zählt für mich auch eine allgemeine Steuersenkung) ist kein Geld da, für das marode Bankenssystem wird gern Geld gegeben. Wohlgemerkt für die Banken, vor allem auch in Deutschland, nicht etwa für die Iren, die davon gar nichts haben. Bezeichnenderweise liegt das Prokopf Bruttosozialprodukt der Iren etwa 20 % über dem deutschen Niveau!

Auf jeden Fall ist dies ein weiterer Sagnagel für den Euro, denn die nächsten Kanditaten stehen ja schon Spalier, als nächstes kommt jetzt wohl Portugal. Sozusagen ein Crash mit Ansage. Das Schlimme ist, das die Zocker in den Banken auch risikolos Geld vedienen können mit Ansage. Denn Sie wissen ja, dass die EU gerne hilft und die EZB entgegen ihrer Statuten sämliche Schrottpapiere aufkauft und damit Geld druckt. Und die Privantbanken schrauben sich die hohen Zinsen rein, für die letztlich die Steuerzahler geradestehen und zwar über viele Generationen hinweg.

Nun, der Kelch geht bekanntlich solange zum Brunnen, bis er bricht! Und bald wird er brechen, wie ich es ja auch in diesem Blog schon einige Male angekündigt habe. Der Euro wird in den nächsten Jahren abdanken, auch die EU wird in der jetzigen Form kläglich scheitern, möglicherweise wird es große Unruhen geben, da mit der großen Währungsreform auch sämtlche Geldvermögen der Bürger vernichtet sind und selbstverständlich auch die überbordenden Sozialsysteme nicht mehr funktionieren können (das tun sie ja heute schon nicht). Etwas besser dran sind nur diejenigen, die das Spiel schnell genug durchschaut haben, sich von den Jubelmediien nicht haben hinter die Fichte führen lassen und das Geld frühzeitig in Sachwerte und Edelmetalle investiert haben. Diese Menschen werden aber nur unwesentich mehr Freude haben, denn sie werden sich ebenso vor marodierenden Banden schützen müssen, wie alle anderen.

Wenn alles gut geht, wird diese Krise jedoch relativ schnell überwunden werden, denn wir starten unter anderen Vorausssetzungen als z.B. 1929. Als erster Schritt wird wohl endlich die D-Mark zurückkehren und sie wird mit Gold gedeckt sein. So etwas hatten wir schon und es war unsere beste Zeit. Die Zeit gnadenloser Geldvermehrung auf Kosten der Bürger wird dann jedenfalls vorbei sein.

Komisch ist nur, dass man in Deuschland gegen Bahnhöfe demonstriert, nicht aber gegen die EU und den Euro, ein überbürokratisches System, das uns arm macht und jede Menge Unfreiheit bringt. Na ja, vielleicht wird´s ja noch was …

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Finanztest: Unbabhängige Beratung?

Die Stiftung Warentest wird ja bekanntlich mit reichlich Staatsknete ausgestattet. Gerade zum Thema „Finanzkrise“ und „Inflation“ sieht man deren sogenannte „Experten“ ja gegenwärtig durch sämtliche Talkshows tingeln. Doch sind die eigentlich wirklich so unabhängig, wie sie vorgeben und wissen die eigentlich, was sie da so von sich geben?

Ich stand kurz davor, einen Blogbeitrag zum Thema zu kreieren, aber jemand anderes ist mir zuvorgekommen. Interessiert: Dann lesen Sie doch einfach mal diesen Beitrag:

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=13752

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Finger weg von Immobilien!

Heute las ich in einer bekannten Zeitung einen Artikel, der mich darin bestätigt hat, vor dem Erwerb vor allem von Miet-Immobilien zu warnen. Das Geld kann im Grunde gar nicht schlechter angelegt werden, auch wenn häufig genau das Gegenteil propagiert wird.

Die EU-hat angekündigt ihre „Antidiskriminierungspolitik“ fortzusetzen. Diese hat zwar schon genug Schaden angerichtet, aber der Wahnsinn geht weiter. Neuster Plan ist, Vermieter bzw. Eigentümer zu zwingen, Immobilien barrierefrei, also u.a. behindertengerecht auszubauen und zwar ohne, dass in der Immobilie überhaupt Bedarf besteht. Das zöge Investitionen von mehreren 100 Mio € und auch entsprechende Mietsteigerungen nach sich. Für viele private Vermieter bedeutet das den Ruin. Ich komme im Zuge dessen immer mehr zu dem Schluß, dass Deutschand so schnell wie möglich aus der EU austreten sollte. Dieses bürokratische Monster führt auf lange mittlere Sicht direkt in Sozialismus, Slaverei und Armut. Die EU hat uns nur geschadet, sonst nichts!

Wahrscheinlch wird die Richtline nicht voll umgesetzt, aber man weiss nie! Eines ist aber klar. EU und Bundesregierung interessieren sich in keinster Weise für Eigentum und Freiheit ist ein Fremdwort für sie. Und der Wahnsinn wird weitergehen.

Als Vermieter sind Sie eh immer der Dumme. Sie wurden und werden quasi enteignet und Geld verdient man mit Immobilien schon lange nicht mehr. Zudem fallen die Preise immer stärker. Die sogenannten „sozialen Schutzgesetze“ öffnen der Willkür Tür und Tor und als Eigentümer sind Sie immer der Leidtragende. Wenn Sie Immobilen besitzen, dann denken Sie vielleicht enmal darüber nach, sie einfach zu verkaufen (falls die Immobilie überhaupt noch verkäuflich ist).  Es wird mit den Jahren immer schlimmer und schlimmer, soviel ist gewiß.

Also, Vermögen immer schön mobil halten, weg mit dem Immobilienkrempel und schon mal gar keine neuen Immobilien bauen. Nur meine persönliche Meinung, aber Sie werden sehen: In 10-20 Jahren werde viele Immobilien-Besitzer vor dem Ruin stehen. An dieser Stelle bin ich unverbesserlicher Pessimist.