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- 20.7.2010: WM 2010 Deutschland - Spanien 0 : 1 - Was man daraus lernen kann
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Archiv der Kategorie Erfolg
WM 2010 Deutschland - Spanien 0 : 1 - Was man daraus lernen kann
20.7.2010 von Lutz Ressmann.
Es gibt kaum ein passenderes Beispiel zum Thema Erfolgsmangement als das Spiel Deutschland gegen Spanien bei der WM 2010 in Südafrika. Vieleicht noch das noch schlimmere Spiel Deutschland - Italien im Halbfinale der WM 2006.
Man konnte geradezu zusehen, wie die Mannschaft sich selbst demontiert. Davon hat sich sogar der Reporter anstecken lassen (”Respekt, wie toll die Spanier sich den Ball zuschieben können!” “Die Spanier sind die beste Mannschaft des Tuniers”, usw. usw.). Dabei können die Spanier kaum Tore schießen und haben wärend der ganzen WM nicht so gespielt, dass man vor ihnen hätte erzittern müssen. Doch was war geschehen?
Nun, man hat sich auf dieses unschöne Geplänkel eingelassen und ist viel zu defensiv aufgetreten. Man hat die während des gesamten Turniers erfolgreiche Offensiveinstellung verlassen. Nur gegen Ende wurde es für eine 1/4-Stunde besser, doch da war es bereits zu spät. Dabei hätte man spätestens seit dem Spiel gegen Italien 2006 wissen müssen, dass eine solche Strategie in die Hose geht. Was heißt das nun für den Erfolgsmenschen?
Der Erfolgsmensch verläßt niemals ohne Not seinen erfolgreichen Weg. Er arbeitet konsequent seinen Plan ab, hat Respekt vor nichts und vor niemandem, außer sich selbst. Insbesondere schreibt er auch das Buch seines Lebens selbst. Er blickt optimistisch und offensiv in die Zukunft. Kleinere Niederlagen können ihn nicht vom Weg abbringen. Er weiß, er muss nur vorne genug Tore schießen, dann kann er sich auch hinten ein paar fangen. Die Differenz muß positiv sein, alles andere ist egal.
Das mußte einfch mal gesagt werden, denn z.Z. kann man es gerade wieder erleben, wie sich viele Menschen einfach nur selbst im Wege stehen.
Übrignes ist natürlich klar: Deutschland war die beste Mannschaft des Tuniers - leider wieder mal nur Weltmeister der Herzen.
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Über Ziele
11.1.2010 von Lutz Ressmann.
“Sprosse für Sprosse wird die Leiter erklommen!” So lautet eine alte asiatische Weisheit. Darin steckt in der Tat viel Wahres. Vor allem, wenn es um das Setzen von Zielen geht, hat sich diese Weisheit bewährt.
Die meisten Menschen machen den Fehler, Ziele entweder zu hoch oder zu niedrig anzusetzen. Setzt man sie zu niedrig an, wird man nicht wirklich erfolgreich, setzt man Sie zu hoch an ist man schnell enttäuscht, weil man sie kaum erreichen kann. Und die Meisten Menschen vergessen, sich beim Setzen von Zielen eine Reihe von kleineren Teilzielen zu setzen. Das sind die Sprossen in der Leiter.
Eine Leiter mit Teilzielen hin zum Hauptziel sorgt für die nötigen Erfolgserlebnisse, so dass man nicht so schnell aufgibt. Gibt es etwas motivierenderes, als mal wieder ein Ziel/Teilziel erreicht zu haben? Letztlich erklimmt man auf diese Weise quasi mit mathematischer Gesetzmäßigkeit den Gipfel des Erfolgs.
Er guter Tipp zum Einstieg ins Jahr 2010! Und 2011, 2012, 2013, 2014 … ![]()
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Mut zur Veränderung!
21.12.2009 von Lutz Ressmann.
Nun steht ja bald wieder ein Jahreswechsel an. Gelegenheit für mich, einmal über das Thema Veränderung zu sprechen.
In letzter Zeit treffe ich auf immer mehr Leute, die erkennen, dass in Ihrem Leben etwas nicht stimmt. “Schnauze voll” gehört dabei mit ihrem derzeit ausgeübten Beruf oder Ihrer Tätigkeit nicht zufrieden. Ich kann das gut verstehen. Nur wenn es darauf ankommt, machen viele dann gleich wieder den berühmten Rückzieher. Die klassischen Bremser kommen zum Vorschein: Haus gebaut, Familie, die Sicherheit geht verloren, usw. usw. Raus aus der Komfortzone - rein ins pralle Leben. Die meisten schaffen es nie. Warum?
Weil Sie Angst haben vor der Veränderung, weil jede Veränderung immer auch Risiko bedeutet. Doch ein bekanntes Naturgesetz ist bekanntlich das Gesetz der Evolution, der Anpassung an veränderte Umweltbedingungen. Dieses Gesetz gilt nicht nur für die Entwicklung der Arten (dazu zählt der Mensch als solcher), sondern auch für den Einzelnen. Das Anpassungsgesetz kann man salopp und brutal interpretieren mit: “Wer sich nicht anpassen kann ist dran!” Und wer dazu nicht den Mut aufbringt, der wird ewig in der Zone verharren, mit der er nicht zufrieden ist. Irgendwann wird es zu spät sein. Gebt den Menschen deshalb <
Wer sich angesprochen fühlt oder jemanden kennt, dem es nützt, dem empfehle ich ein nettes, motivierendes Büchlein zum Thema. Es heißt: “Die Mäusestrategie für Manager” von Spencer Johnson. Damit sind nicht allein Konzernchefs gemeint, sondern alle, die sich das Leben nicht aus der Hand nehmen lassen wollen. Ich bin zwar meistens vorsichtig, wenn ich ein Buch aus Bestsellerlisten empfehle, aber dieses lohnt sich wirklich. Es gibt zwar keine praktischen Handlungsempfehlungen, sensibilisiert jedoch treffend für´s Thema Veränderung.
Also los, denken Sie von jetzt an daran, auch wirklch mal etwas zu verändern!
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Wir sparen uns zu Tode!
12.11.2009 von Lutz Ressmann.
Sparen ist zur Zeit mal wieder in aller Munde. „Wir müssen sparen …“ Dabei wird dann in aller Regel eine Mine irgendwo zwischen Betroffenheit, Mitleid und Wissen aufgelegt. Tja, das Geld sitzt halt nicht mehr so locker … Sagen Sie, gehören auch Sie zu den Menschen, die dieses Gejammere nicht mehr ertragen können und sich fragen, was dieses Getue überhaupt noch soll?
Natürlich muss man sparen, nur ist die Frage wofür und in welchem Umfang. Die meisten Menschen haben eine völlig falsche Vorstellung vom Sparen. Rein volkswirtschaftlich bedeutet Sparen einfach nur den Umstand, dass man nur investieren kann, wenn man vorher etwas auf die Seite gelegt hat. Beispiel: Wenn ich einen Apfelbaum pflanzen will, muss ich von der vorherigen Ernte einige Äpfel zurückgelegt haben. Soviel ist klar. Nur wofür sparen die Menschen hauptsächlich in Deutschland? „Für die schlechten Zeiten!“
Irgendwo habe ich mal den Satz gelesen: „Wer für schlechte Zeiten spart, wird Sie erhalten!“ Ich finde, da ist was Wahres dran. Wird Geld im Übermaß zurückgehalten, also nicht mehr ausreichend konsumiert und investiert, kommt es zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Einbrüchen, insbesondere Unternehmenszusammenbrüchen und Arbeitslosigkeit, was die Seuche „Sparen“ noch weiter verstärkt. Was wir in Deutschland zur Zeit erleben, das ist sozusagen die Manifestierung einer sich selbst erfüllenden und verstärkenden Prophezeiung, dem sogenannten Thomasschen Theorem. Es ist im Grunde das alte Problem: die Deutschen lieben es halt, wie die Lemminge in ihre selbst gestellten Fallen zu rennen.
Ich selbst spare nur für „gute Zeiten“. Wie, „gute Zeiten“, wo gibt’s denn so was? Nun, das kann es durchaus geben, dann nämlich, wenn man es mit dem Sparen nicht übertreibt und nach einem Sparplan arbeitet. Also z.B. erstmal für den langfristigen Aufbau einer persönlichen Altersvorsorge („Die Rente ist nicht sicher, nicht mal die Pension!“) wozu relativ kleine Beträge ausreichen. Zum anderen für größere Anschaffungen wie z.B. den fahrbaren Untersatz. Alles was darüber hinausgeht, kann man frohen Mutes ausgeben, dann kommen erst gar keine „schlechten Zeiten“ auf, weder in individueller Hinsicht noch auf ein Kollektiv bezogen. Geld muss fließen, stockt der Geldstrom, kommt auch alles andere zum Stillstand.
Noch ein Beispiel zur Verdeutlichung:
Angenommen, ein Mann von 180 cm Größe wiegt 90 kg. Dann würde die Medizin sagen, der Kerl ist zu schwer, da müssen 10-15 kg runter. Und angenommen, der Mann hört auf den Rat seines Arztes und speckt brav 15 kg ab, dann wiegt er nach Adam Riese jetzt 75 kg und hat damit sein Idealgewicht erreicht, sein Schrumpfen war ein Gesundschrumpfen zu seinem Vorteil. Nehmen wir jetzt an, der Mann hat einen solchen Gefallen an seiner Askese gefunden, dass er sich sagt: „Ich muß runter auf 60 kg“, er erhebt den Verzicht zum Fetisch, dann können wir uns leicht ausmalen, daß er bald umkippt und wieder zum Arzt muss, der ihm jetzt zum Gegenteil rät, ansonsten der Mann stirbt. Er hat also jetzt ein noch größeres Problem als vorher. Der Geiz war also offenbar nicht geil.
Und so wie bei unserem Mann im Beispiel, sieht es auch anderswo aus. Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das allein durch Schrumpfen wieder auf die Beine gekommen wäre. Die Ursachen für die Probleme liegen meist ganz woanders, meistens im Verkauf und allgemein schlechtem Management. Das läßt sich auch auf ganze Staaten übertragen. Der Hebel muß also ganz woanders angesetzt werden, womit ich der Verschwendung natürlich nicht das Wort reden will. Jede Einschränkung will also genau bewogen werden. Sparen darf nie zu Lasten des Service gehen, was jedoch nur allzu häufig der Fall ist.
Sehen Sie sich mal an, wie die meisten Unternehmen bei Verkauf und Service gespart haben, frei nach dem Motto: „Kunde blöd, Kunde merkt nix“. Service wird zunehmend zum inhaltslosen Begriff, einen qualifizierten Verkäufer trifft man meist nur noch selten an, der Bettelstudent oder der polnische Spargelstecher ist halt billiger. Und da wundern sich die „Sparfüchse“ auch noch, wenn sie immer weniger verkaufen.
Kurzum: Jeder kann einen einfachen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten – Raus aus dem Schneckenhaus und die Sparstrümpfe geplündert, so dass endlich wieder Freude aufkommt. Ohne motivierende Stimmung läuft nämlich gar nichts!
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Ego ist keine Krankheit!
17.9.2009 von Lutz Ressmann.
Egoismus ist in unserer Gesellschaft ja nicht so hoch angesehen. Möglicherweise kommen genau aus dieser Richtung die vielen Probleme, die wir haben. Dabei ist eine gesunde Portion Egoismus im Sinne von Individualismus eine gute Sache. Jedenfalls für den, der ein selbstbestimmtes, erfolgreiches Leben außerhalb der Masse zu führen gedenkt. Wer das tut, was die Masse tut, wird bekommen, was die Masse hat, und das ist meist nichts! Nur, wer sich auf seine eigenen Werte und Ziele besinnt und nach ihnen lebt, das Buch seines Lebens selbst schreibt, wird Erfolg und Zufriedenheit ernten.
Einer, der das sehr gut erkannt hat, ist Reinhold Messner. Ich folge ihm zwar nicht in allem was er so von sich gibt, aber in der Aussage “Egoismus ist keine Krankheit!” schon. Er hat folgenden lehrreichen Satz geprägt: “Es ist nur in kranken Gesinnungsgemeinschaften eine Sünde, seinen eigenen Weg und nicht den der Herde zu gehen.”
Wer nach dieser Maßgabe lebt, der wird sicher zu den Erfolgreichen gehören!
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