Archiv für den Monat: Dezember 2010

Nicht mehr im BVD!

Da ich den Weg des Verbandes, dem ich seit einigen Jahren angehöre, nicht mehr mittragen kann, habe ich den Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V. zum 31.12.2010 verlassen und alle diesbezüglichen Hinweise darauf in meinen Internet-Präsenzen entfernt. 2011 werde ich mich vermutlich einem anderen Verband anschließen, der auch wesentlich größer ist. Ich werde aber diesmal genauer prüfen, an wen ich mich da binde.

Finanzierung/Leasing – Denken in Monatsraten

Die Finanzierung auf Raten bzw. Leasing greift bekanntlich immer weiter um sich. Selbst Leute, die das Geld eigentlich in der Tasche haben, lassen sich von den Verlockungen der Kreditwirtschaft immer mehr manipulieren. Viele Menschen laufen dabei mE Gefahr, das Große und Ganze aus den Augen zu verlieren und sich damit schnell ins Abseits zu manövrieren. Die Erfolgreichen und Reichen denken in Jahren, nie in Monaten!

Als Beispiel mag die Finanzierung des geliebten fahrbaren Untersatzes dienen. Mindestens 70 % aller KFZ in Deutschland sind finanziert oder geleast. Tendenz: steigend. Schaut man sich die Werbeanzeigen für das teure Blech einmal aufmerksam an, wird auch schnell klar, wie dieses Verhalten bewußt gepuscht wird. Es ist auf den 1. Blick kaum möglich, ohne weiteres den Kaufpreis als Gesamtsumme zu erfahren. Der Trick ist immer der gleiche und basiert auf einer psychologischen Begebenheit: Der Mensch kann kleinere Beträge wesentlich besser verkraften als große. 199 Euro im Monat klingt besser als 30.000 Euro in Summe.

Läuft man in diese Falle hinein, ist die Wirkung oft fatal. Man gönnt sich leicht einen allzugroßen Schluck aus der Pulle. Leder, Klima, Automatik, Memory-Sitze, Schiebedach und Standheizung, Xenon und PTS wär auch nicht schlecht. Am Ende fährt man einen Wagen, den man, würde man ihn in bar zahlen, wohl meist nicht fahren würde. Finanzieren muss man ihn trotzdem und Zinsen und Gebühren kommen noch hinzu. Und O Graus und Schreck, auch das Haus ist auf Raten finanziert. Am langen Ende stellt man fest, dass das Leben nur noch daraus besteht, irgendwie die Raten aufzubringen, für Dinge, die das Leben doch eigentlich verschönern sollen … Tja, und dann müssen Zwegat und Ressmann ran, um zu retten was zu retten ist.

Viel schlimmer ist jedoch, dass nur noch in Monatraten gedacht wird. Das Strategische kommt zu kurz. Ein tiefgründiger mentaler Effekt. Mit diesem Denken kommt man nur selten wirklich weiter. Man begibt sich unmerklich in unnötige Abhängigkeiten, für die man auch noch freiwillig Strafe zahlt.

Mein Glückstipp: Konsumschulden meiden wie die Pest, erst recht als Privatier. Geschäftsleute sollten zwar ebenfalls ihr Finanzgebahren reiflich überdenken (nicht alles muss auf Pump finanziert werden), sie haben jedoch immer noch die Möglichkeit, andere in die Haftung einzubeziehen und zudem die Kreditkosten als Betriebsausgaben geltend zu machen. Aber auch in diesem Fall ist das Denken in Monatsraten der Anfang vom Ende …

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Arbeit an der Zweitkarriere

Eine der größten Ängste der Deutschen ist ja der Verlust des Arbeitsplatzes (zumindest dann, wenn er noch halbwegs anständig dotiert ist). Doch woher kommt die Angst? Sie kommt doch nur daher, dass sich der überwiegende Teil der arbeitenden Bevölkerung zu sehr in die Komfortzone zurückgezogen hat, dazu neigt, sich zu stark an den Job zu klammern. Das paßt absolut nicht mehr in die Zeit.

Wer rechtzeitig damit beginnt, gezielt an der Zweitkarriere zu arbeiten (insbesondere sein Hobby zum Beruf macht), hat es da wesentlich leichter und auch schon bald keine Angst mehr. Im Gegenteil: Das Selbstvertrauen wird erheblich steigen, wenn man merkt, dass man seine Brötchen auch noch auf andere Weise verdienen kann. Mancher wird sich irgendwann fragen, „Warum hab´ ich das nicht gleich gemacht?“ und „Warum setze ich mich weiter den Launen meines Chefs oder durchgeknallter Politiker aus?“. Die Zweitkarriere führt also gleichsam zu mehr Freiheit und mehr Geld. Dafür muß man natürlich erst mal mehr arbeiten als der Durchschnitt. Aber es lohnt sich. Vor allem dann, wenn man auf die Karte „Selbständigkeit“ setzt!

Es gilt in der Tat: Auf zwei Beinen kann man besser stehen und bedeutend schneller laufen. Aber immer dran denken, der Mensch hat 2 und nicht mehr Beine …

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Stuttgart 21

Eigentlich wollte ich mich zu diesem Thema nicht äußern. Ich kann mir jetzt, wo ich es doch mache, den Spruch nicht verkneifen und stelle fest, dass es für mich der teuerste Landtagswahlkampf aller Zeiten ist.

Ansonsten will ich mich zurückhalten und mich in Bezug auf S21 an die gute alte Weisheit erinnern:

„Man muss nicht jeden Blödsinn mitmachen und nicht jeden Blödsinn kommentieren.“

Ich bin dann also mal raus …

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