Archiv für den Monat: März 2011

Networking – In „guten“ Zeiten besonders effektiv!

Schon wieder so ein Netzwerker! Ich bin einer: Na und? Wäre ich sonst im Web? Aber nun gut, ich gehe davon aus, dass viele mittlerweile begriffen haben, dass Networking in gleich welcher Form sehr gute Ergebnisse zeitigt. Für den Freiberufler ist das gar lebenswichtig. Doch hat schon einmal jemand bedacht, wann die beste Zeit für Networking ist?

Vielen Menschen fällt meist erst in schlechten Zeiten ein (ich korrigiere mich – in für sie schlechten Zeiten) ein leistungsfähiges Netzwerk aufzubauen. Wenn bereits eines besteht, dieses auszubauen. In guten Zeiten sagen sie sich: Es geht mir doch gut, warum soll ich mir zusätzliche Arbeit machen? Und genau da liegt der Hase im Pfeffer.

Netzwerken sollte man immer, vor allem in guten Zeiten. Denn dann ist es besonders effektiv. Bisher fremde Menschen sind eher bereit neue Kontakte einzugehen, wenn sie nicht das Gefühl haben, dass „da nur wieder einer ist, der mir was verkaufen will“. Netzwerken ist in guten Zeiten besonders entspannt und ungezwungen. Und in solchen Zeiten schließt man viel schneller neue Kontakte. Wie leicht schließt man z.B. im Urlaub neue Kontakte?

An dieser Stelle darf ich doch gleich noch mal auf mein eBook Erfolgreiche Akquise für Freiberufler – 101 Ideen und Tipps hinweisen, in dem dieses Thema (neben vielen anderen) eingehend besprochen wird.

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Kommentarfunktion endgültig Off!

Dieses Jahr ist offenbar das Jahr der großen und kleinen Umbrüche. Ich selbst habe mich dazu entschieden, diverse Aktivitäten im Internet herunterzufahren, da es wichtigeres gibt, als bloßes „Rauschen“ zu erzeugen. Im Zuge dessen, habe ich die Kommentarfunktion in diesem Blog nach einigem Hin und Her nun endgültig abgeschaltet.

Ich habe einfach keine Zeit mehr, jeden x-beliebigen Kommentar von Leuten, die ich nicht kenne, zu bearbeiten und die User zu verwalten (die ich aktuell alle gelöscht habe). Wenn jemand wirklich etwas wichtiges mitzuteilen, hat kann er mir ja eine Mail schreiben.

Das heißt aber natürlich nicht, dass ich dieses Blog nicht weiter mit Leben fülle. Es heißt nur, die Besucher können nur noch passiv mitlesen, was ich so alles zum besten gebe. Es handelt sich bei meiner Internet-Präsenz also nicht mehr um ein Mitmachweb.

Meine Pläne für´s Rentenalter!

Eine durchaus ernstgemeinte Wegleitung zur Reform von Renten- und Pflegeversicherung.

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Keine Sorge, ich verabschiede mich nicht in die Rente. Mein Leben ist „Rente“ 😉 Vor einigen Jahren wurden mir von einem Rentner folgende Zeilen zugestellt, die er auch an seine Bekannten weiterleitete. Zufälligerweise wird in den folgenden Zeilen auf humorvolle Weise auf einen Umstand hingewiesen, über den ich mich schon seit langem wundere. Wie in aller Welt ist für einen Platz im Pflegeheim ein Preis von etwa 5.000-7.000 € und mehr zu rechtfertigen? Sind da etwa Profiteure am Werk? Doch lesen Sie selbst:

„Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin, werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff. Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:
Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 EUR pro Tag. Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff AIDA geprüft und muss für eine Langzeitreise als Rentner 135 EUR pro Tag zahlen!!
Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag übrig. Die kann ich verwenden für:

1. Trinkgelder 10 EUR pro Tag.

2. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten, wenn ich in eines der Restaurants wackele oder sogar das Essen vom Room-Service mir aufs Zimmer bringen lasse, d.h.: Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen. 3. Die AIDA hat 3 Swimming-Pools, einen Fitnessraum, freie Waschmaschinen und Trockner und sogar jeden Abend Shows. 4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo. 5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten. Für extra 5 EUR Trinkgeld lesen mir die Stewards jeden Wunsch von den Augen ab. 6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen. 7. Fernseher defekt? Glühbirnen müssen gewechselt werden? Die Bettmatratze ist viel zu hart oder zu weich? Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos und bedankt sich für mein Verständnis. 8. Frische Bettwäsche und Handtücher selbstverständlich jeden Tag, und ich muss nicht einmal danach fragen. 9. Wenn ich im Altersheim falle und mir die Rippen breche, komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen. Auf der AIDA bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und werde vom Bordarzt kostenlos verarztet.

Nun das Beste. Mit der AIDA kann ich nach Süd-Amerika, Australien, Japan, Asien … wohin ich auch immer will. Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim, sondern just call shore to ship.

Ich spare auf der AIDA damit jeden Tag 50 EUR und muss nicht einmal für meine Beerdigung ansparen. Mein letzter Wusch ist:

Werft mich einfach nur über die Reeling. Kostenlos.“

Damit ist wohl alles gesagt, außer vielleicht der beruhigenden Feststellung, dass unsere Rentner ihren Humor wohl noch nicht verloren haben und zudem recht scharfsinnig sind. Chapeau!

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Über Moral – und die Zahlungsmoral im Besonderen!

Was ist die Moral? Der Duden definiert Moral als „Sittlichkeit“. Treffenderweise kann man es vielleicht auch als „Haltung gegenüber seinen Mitmenschen“ auffassen und die ist, wie jeder weiß, nicht gerade gleichförmig bei allen ausgeprägt. Heißt: Jeder versteht darunter etwas anderes. Die Mächtigen in aller Welt verstehen darunter „Ich sage Dir was Moral und damit gut ist und Du hast dem zu folgen und die Moral nicht zu hinterfragen“. Ganze Weltreiche sind mit diesem Grundsatz begründet worden. Und was ist dann „Zahlungsmoral“? Mit dieser ist es bekanntlich auch nicht so gut bestellt und auch sie wird unterschiedlich interpretiert.

Nun, mit der Zahlungsmoral verhält es sich genauso. Meist ist der Schuldner der Auffassung „Der kann noch warten!“. Es ist die Auffassung der Geringschätzung oder auch Auffassung, man könne der Welt etwas abpressen ohne einen Preis zu zahlen. „Immer herein, wenn´s kein Schneider ist!“ Das ist der klassische aus dem Mittelalter überlieferte Fall. Schneider genossen damals ein sehr geringes Ansehen, es galt als Schick, ihn für seine Leistungen nicht oder erst sehr spät zu bezahlen. Schneider war damals ein „Lumpenberuf“ im wahrsten Sinne des Wortes.

Heute sind wir alle Schneider, wenn wir nicht aufpassen. Massive Forderungsausfälle sind schon seit vielen Jahren Insolvenzgrund Nr. 1. D.h., das Unternehmen ist im Kern gesund, leidet jedoch unter chronischem Geldmangel und kann selbst seine Rechnungen nicht mehr bezahlen. Deshalb aufgepaßt, um nicht selbst in diese Falle zu geraten:

– Rechnungen immer als „sofort zahlbar ohne Abzug“ ausstellen. Für Zahlungsfristen wie „netto 30 Tage“ gibt es im Zeitalter des Online-Banking keine Rechtfertigung. Jedenfalls nicht als Standard.

– Sich rechtzeitig einen guten Mahnanwalt suchen, um im Fall der Fälle gewappnet zu sein. Dieser kann fallweise auch gleich ein Insolvenzverfahren einleiten.

– Ein vollelektronisches Mahnwesen/Fristenmanagement/Debitorenmanagement einrichten (i.d.R. in jeder guten ERP-Software enthalten). Ist gar nicht teuer, vertreibt jedoch Kummer und Sorgen.

– Seine eigene Zahlungsmoral überdenken. Untersuchungen zeigen, dass wer selbst fristgerecht zahlt, er auch bessere Kunden im Portfolio hat.

– Eine Moral des „Eintreibens“ fest verankern. Geld wird mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln eingetrieben. Wer nicht zahlt, erhält bis auf weiteres keine Leistungen mehr. Lieferungen höchstens nur noch gegen Vorkasse.

– Keine Angst davor haben, den Kunden möglicherweise zu verlieren. Wer einen Kunden verliert, der nicht oder nur erst nach der 20. Mahnung ein halbes Jahr später zahlt, hat im Grunde keinen verloren. Er muss dann auch nicht traurig sein. Die Zeit ist besser in die „guten“ Kunden investiert. Das Geld kommt doppelt zurück.

Wer diese Grundsätze beherrscht und konsequent anwendet, gerät niemals auf die Verliererstraße. Insbesondere braucht er nicht bei der Bank um Kredit zu betteln.

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Kommentare – technische Probleme

Ein Hinweis in eigener Sache:

Ich hatte leider einige technische Probleme mit der Kommentarfunktion im Blog. Diese sind jetzt hoffentlich ausgeräumt. Im Zuge dessen sind leider möglicherweise einige aktuelle Kommentare untergegangen. Dafür sorry!

Um zu kommentieren, muss man sich zunächst registrieren. Anschließend landet der Kommentar in der Moderation, wo er von mir freigegeben wird oder nicht. Ist man bereits registriert, muss man sich später nur noch im Blog anmelden. Es genügt also die einmalige Registrierung. Dieses etwas bürokratische Vorgehen muss leider sein, um SPAM und Ärger für mich zu vermeiden.

 Danke für das Verständnis!