Archiv für den Monat: Juni 2011

Gebäudesanierung – Energiesparwahn!

Das Genörgel wollte ich mir ja abgewöhnen. Aber wenn so viel Unsinn auf mich hereinprasselt wie derzeit, kann ich einfach nicht schweigen. Nobody is perfect! Ich sage zu Griechenland & Co. ja schon gar nichts mehr, auch Kommentare zur sogenannten Energiewende habe ich mir verkniffen. Aber heute las ich einen Beitrag in der Zeitung, der eindringlich vor Augen führt, dass die Bevölkerung zur Plünderung freigegben ist. Es man muss nur vor die eigene Haustüre schauen!

Es geht um das leidige Thema Gebäudesanierung. Der Energiesparwahn, der in Wirklichkeit nur zu speigenden Preisen führt,  läßt grüßen. Das ist ja anscheinend das neue Allheilmittel und nichts anderes, als ein großangelegtes Konjunkturprogramm zu Lasten der Allgemeinheit, vor allem der Eigentümer von Altimmobilien und deren Mieter.

Was hat sich also zugetragen?

Es wurden Ergebnisse einer Studie veröffentlicht, aus denen hervorgeht, dass jeder Bürger im Landkreis Ludwigsburg „satte“ 227 Liter Heizöl sparen könnte, wenn denn nur sämtliche Gebäude im Kreis auf den heutigen Energiestandard gebracht würden, also auch Gebäude aus der Vorkriegszeit, von denen es in BW viele gibt. Ein Großteil der Gebäude ist sogar denkmalgeschützt. Der Investitionsbedarf wird dafür mit knapp 5 Mrd. Euro angegeben (5.000.000.000 Euro!).

Was sagt uns das?

Unbenommen der Tatsache , dass man sich fragen muss, wie man denn nun genau auf die Zahl 227 kommt, muss man sich vor allem fragen, wie der Investionsbedarf ermittelt wurde. Rechnen wir mal durch:

5. Mrd. dividiert durch die Anzahl der Einwohner im Kreis (= 517.985) ergibt 9.653 Euro.

Also der pro Kopf-Anteil betrüge eben diese 9.653 Euro. Da nicht jeder eine Immobilie besitzt, müsste jeder Eigentümer im Schnitt etwa 70.000 Euro investieren (geschätzt). Jeder weiß aber, dass die tatsächlichen Kosten gerade für Altbauten bis 1970 deutlich höher sind, die die 100.000 Euro Marke i.d.R. locker überschreiten, bei Mehrfamilien-Häusern sowieso. Der Investitionsbedarf ist also zu niedrig angesetzt. Technisch ist es zudem nahezu unmöglich, ein Haus aus alten Zeiten, auf dem möglicherweise sogar der Denkmalschutz haftet, auf die Energieeffizienz eines Neubaus zu bringen. Aber jetzt kommt der eigentliche Hammer:

Dividiert man den Pro-Kopf-Anteil von 9.653 Euro durch 227 (mit 1 Liter = ca. 1 Euro), dann bedetuet das, dass der Investor die Gewinnschwelle, also den Punkt, ab dem er von der Investition profitiert, in sage und schreibe 43 Jahren erreicht hat. Die meisten werden diesen Punkt gar nicht mehr erleben.

Bei all dem ist auch noch zu unterstellen, dass die Preise für Heizöl 43 Jahre konstant bleiben und keine weiteren Erhaltungsinvestitionen mehr notwendig werden, also die neuen Anlagen nicht mehr ersetzt werden müssen. Es steigen ja nicht nur die Preise für Heizöl, zudem gibt es immer wieder neue Moden.  Die Lage stellt sich also noch wesentlich schlechter dar.

Es ist wirklich immer wieder erstaunlich, was man unter Anwendung einfacher mathematischer Methoden so alles herausfinden kann. Die Mathematik als exakte Wissenschaft ist eben nicht korrumpierbar. Ein einfacher Taschenrechner bringt schon die Wahrheit an´s Licht. Manchmal hilft bereits einfaches Kopfrechnen. Machen Sie sich diese Sätze zur Lebensmaxime und Sie können sich manchen Kummer ersparen.

Und jetzt wissen Sie auch,  warum ich der Meinung bin, die Bevölkerung sei nun offen zur Plünderung freigegeben. Diese Schreibtischtäter können nicht von 12 bis Mittag denken. Es ist unfassbar, für wie dumm der Bürger inzwischen gehalten wird. Es gibt zu diesem Thema sicher noch einiges zu sagen, aber ich habe keine Lust mehr, wenn ich mir dieses Elend weiter vor Augen führe. Ich muss an meine und Ihre Gesundheit denken!

Generell ist dies ein gutes Beispiel dafür, dass man“Sparen“ nicht mit Wirtschaftlichkeit gleichsetzen darf!

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Erhellendes Video – vor allem für IT-Fachleute

Ich könnte natürlich jetzt wieder über den Euro und die ganzen sogenannten „Rettungspakete“ schwadronieren. Aber ich habe gerade keine Lust dazu. Der Drops ist eh gelutscht.

Stattdessen habe ich ein ausgesprochen interessantes und motivierendes Video zwischen Hans-Peter-Zimmermann und Frank Jüstel herausgegraben. Dieses Video wird vor allem Freiberufler aus der IT-Szene begeistern, aber sicher nicht nur die.

Frank Jüstel ist Programmierer und Fachmann für die Progmmierung von iphone- und ipad-Apps. Das ist ein riesiger Markt, auf dem man auch als Freiberufler einiges bewegen kann. Ich selbst werde mich dieses Themas sicher zu gegebener Zeit ebenfalls annehmen, sonst ist der Zug bald abgefahren.

Das eigentlich interessante an diesem Video ist allerdings nicht allein die Sache mit den Apps, sondern dass Geschäftsmodell, zu dem sich Frank Jüstel entschlossen hat. Er war zuvor ebeso wie die meisten IT-Fachleute rein „projektgetrieben“, d.h. 1-2 Projekte und er war monate- oder gar jahrelang „abgemeldet“. Das geht, wie ich selbst weiß, auf Dauer an die Nerven und an die Gesundheit, vor allem bei Reisetätigkeit. Ich selbst habe mich auch seit einigen Jahren zu diesem Weg entschlossen. Und genau deshalb habe ich auch nichts mehr mit Projekt-Vermittlern & Co. am Hut.

Kurzum: wer mit dem Gedanken spielt, sein Berufsleben umzukrempeln, ohne seine Berufung aus den Augen zu verlieren, dem empfehle ich folgendes Video:

Ich selbst sehe mich in meinem Weg, den ich ja auch in meinen E-Books und Coachings predige, voll bestätigt.

Viel Spaß beim Ansehen und Umsetzen!

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EDV/IT- & Bewertungssachverständiger / Gutachter

Nunmehr habe ich auch meine Webseite www.lressmann.de um nützliche Informationen rund um meine Tätigkeit und meine Aufgaben als EDV/IT- & Bewertungssachverständiger / Gutachter ergänzt. Wenn Sie sich dafür interessieren, besuchen Sie bitte den entsprechenden Bereich:

http://www.lressmann.de/edvitbewertungsgutachter/edvitbewertungsgutachter.htm 

In den nächsten Wochen werde ich dazu noch weitere Informationen in´s Netz stellen.

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Info: Neue Mitgliedschaften!

Aktuell teile ich hiermit mit, dass ich nunmehr Mitglied in 2 Organisationen bin und zwar der

Deutschen Sachverständigengesellschaft (DESAG)

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und im Zuge dessen dem

Berufsfachverband für das Sachverständigen- und Gutachterwesen (BSG e.V.)

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