Archiv für den Monat: März 2009

Kreditgeber des letzten Ausweges

Klingt irgendwie gut, nicht wahr! Irgendwie nach „weißem Ritter“. Doch dahiner verbirgt sich eine giftige Schlange namens INFLATION! Und diese wird spätestens 2010 auf uns zukommen. Damit meine ich jetzt nicht die Inflation, die uns die letzten Jahrzehnte begleitet hat, die im Durchschnitt etwa 7 % betragen hat (die wahre Inflation, nicht die manipulierte mit ca. 2-3 % deutlich geringere Inflation, die man uns quasi als „Preisstabilität“ verkauft hat.). Nein, ich meine eine mindestens „galloppierende“, wenn nicht „Hyperinflation“ von mindestens 15-20%!

Wie komme ich zu diesem Schluß? Ganz einfach: Alle Notenbanken der Welt fluten derzeit die Welt mit frischem Geld aus dem Nichts. Allen vorran die US-Notenbank (die übrignes nicht „staatlich“ ist, sondern aus einem Kartell mehrerer Privatbanken besteht). Sie kündigte an, 1 Billion US-Dollar zu drucken, um damit die Welt zu beglücken. Und so sieht die Zahl aus: 1.000.000.000.000! Und das ist nur er Anfang!

Es wird also wie so oft auf den „Kreditgeber des letzten Ausweges“ zugegriffen.  Das Notenbanksystem schafft Geld aus dem Nichts, um ein pleitierendes Geschäftsbankensystem zu stützen und zu verstaatlichen (was angeblich nötig ist, da ansonsten die ganze Welt aus den Fugen gerät, was nicht bzw. höchstens kurzfristig der Fall ist). Dieses Geld, dem keinerlei Güterproduktion entgegensteht, kommt zusätzlich in den Geldkreislauf und führt über die erheblich ausgeweitete Geldmenge zwangsläufig in die Inflation. Es kommt dadurch zu einer geplanten und bösartigen Konfiszierung der Reichtümer einer Nation durch eine versteckte Besteuerung namenes INFLATION.

Wir haben also nicht den geringsten Anlaß zum Jubeln. Im Gegenteil: wird werden hinterrücks enteignet, und nicht wenige freuen sich auch noch darüber. Ganz einfach, weil sie das böse Spiel „Bailout“ nicht verstehen. Dabei möge man sich merken: Das staatliche, durch nichts gedeckte Papiergeldsystem ist nichts weiter als die Fortsetzung des Sozialismus mit anderen Mitteln! Von diesem System sollten wir abkehren und endlich zum Goldstandard zurückkehren. Wir sollten im Zuge dessen auch gleich die Zentralbanken abschaffen. Der Dollar als Weltleitwährung ist dann auch endlich erledigt.

Der Pöbel zieht um!

Der Pöbel zieht um! Das sind harte Worte, aber sie sind mehr als angebracht. Damit meine ich jetzt weniger die derzeitigen Pöbeleien einiger Politiker. Damit meine ich die Art und Weise, wie bereits seit einiger Zeit Verkaufsgespräche ablaufen, wenn man das „falsche“ Publikum auf sich zieht.

Nehmen wir als Beispiel einmal diese katastrophale sogenannte Abwrackprämie. Das muß man sich mal anschauen und man kann eine Menge lernen, auch für die freiberufliche Praxis (Arztpraxen sind z.Z. auch ein schönes Biotop). Da ziehen Leute los, sich ein neues Auto zu kaufen, obwohl sie absolut nichts auf der Tasche haben. Sie verkaufen ihren alten Karren, obwohl dieser häufig mehr als die 2.500 € wert sind. Und schlimmer, der überwiegende Teil verschuldet sich sogar in erheblichem Ausmaß. Und jetzt kommt´s: Trotz der 2.500 € Prämie wird wie verrückt um den Preis gefeilscht, im offenbar immer dreisterer Form. Der Händler könne ja z.B. bei einem Fahrzeug von vielleicht 10.000 € Kaufpreis auch noch mal 2.500 € geben, obwohl doch häufig die Hersteller auch noch mal 2.500 € gegeben haben. Das ist ein Ding: So blieben für den Käufer nur noch 2.500 € übrig (Staat, Hersteller und Händler hätten ja schon 7.500 € übernommen). Nicht wenige scheinen auch zu meinen, es sei nur recht und billig einen Neuwagen gar geschenkt zu bekommen.

Was hat das mit der freiberuflichen Praxis zu tun? Eine ganze Menge: Dieses Verhalten wird nämlich auch in andere Märkte hineingetragen und damit auch in die freiberufliche Praxis! Der Pöbel kommt auch zu Ihnen, wenn Sie nicht aufpassen. Und wenn Sie sich mit Pöbel einlassen, dann wird es Ihnen schon bald sehr schlecht gehen und sie müssen sich in die langen Schlangen vor den Kleinwagenhändlern einreihen.

Lesen Sie sich zu diesem Thema doch einmal meinen Beitrag „97/3 – Die Powerformel für Ihren Erfolg“ durch, den ich bereits vor einigen Jahren geschrieben habe. Er ist aktueller den je!

Kommentarfunktion off!

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Leider müssen wir Ihr Honorar senken!

„Auch unser Unternehmen ist durch die Finanzkrise in eine schwierige Situation geraten, die es uns nicht erlaubt, Ihren Vertrag zu den bisherigen Konditionen fortzuführen. Akzeptieren Sie eine Kürzung Ihres Honorars um 15 %, so kann der Vertrag aufrecht erhalten werden. Ihr Einkauf“

In diesem Tenor werden dieser Tage wieder Briefe vom lieben Einkauf der üblichen Verdächtigen besonders an Prokejtdienstleister und IT-Dienstleister versendet. Und leider tappen nicht wenige dieser Anbieter in voll in die Falle. Denn 1. ist ein solches Ansinnen nichts weiter als eine Aufforderung zum finanziellen Selbstmord, 2.  wird, kommt  man dieser Aufforderung nach, das Honorar nie mehr erhöht werden können (im Gegenteil, der einen Erpressung wird die nächste folgen) und 3. Unternehmen, die eine derartige Erpressung „andienen“ sind nicht seriös und verdienen unsere Hilfe nicht.

Freelancer aufgepaßt: Wenn Ihr nachgebt, zeigt Ihr ein ausgesprochen geringes Selbstvertrauen und Ihr werdet auf ewig zum Sklaven dieser Erpresser. Die Jahre 2001-2004 müßte Euch das doch gelehrt haben! Gebt den Auftrag einfach ab und legt Euch ihrgendwo an den Strand. Prostituiert Euch nicht – gute Leistung und Wirkung kostet nunmal Geld. Die Karossen der Chefs werden auch nicht abgeschafft oder kleiner.

Die Konzerne bauen gerade massiv Arbeitsplätze ab, gerade auch in der Verwaltung und IT. Und kommt auch nur der leiseste Aufschwung schreien sie wieder nach qualifizierten Leuten, die immer weniger zu haben sind. Dann kommt wieder die große Stunde und Ihr haut honorarmäßig hoffentlich wieder ordentlich rein!

Ich selbst werde dieses Jahr übrigens meine Preise erhöhen! Immer dran denken: Nach der Deflation kommt immer und stets die Inflation. Und die kommende Inflation wird ausgesprochen heftig sein. Nicht auszudenken, wenn man da einen langfristigen Vertrag hat und das Honorar nicht erhöhen kann.

Die Note mit dem X

Den wenigsten ist bekannt, dass aus der Seriennummer jeder €-Note hervorgeht, welches Land sie in Auftrag gegeben hat. Offenbar rechnete man bereits bei der Einführung des Euro mit der Möglichkeit des Scheiterns der sogenannten Währungsunion. Mit der Kennzeichnung hofft man, möglichst reibungslos aus dem Pakt der Verlierer ausscheiden zu können.

Deutsche Noten beginnen alle mit einem X vor der Nummer, quasi so eine Art „Residual-DM“. €-Mitgliedstaaten, die noch wesentlich größere Schwierigkeiten bekommen werden bzw. sie schon haben sind (in Klammern die Buchstaben der jeweiligen Seriennummern auf €-Scheinen):

  • Italien (S)
  • Irland (T)
  • Griechenland (Y)
  • Spanien (V)
  • Niederlande (D)
  • Portugal (M)

Man ist klug beraten,  €-Scheine, die nicht mit X gekennzeichent sind, schnellstmöglich weiterzugeben (sie gar nicht erst zu akzeptieren, ist vielleicht etwas übertrieben). Denn bricht ein €-Land finanziell zusammen und plant zur nationalen Währung zurückzukehren (dann kann man z.B. Abwerten um die Finanzierungskosten zu verringern), dürfte man auf seinen Noten sitzenbleiben, d.h. man verliert dieses Geld, da die Annahme bzw. der Umtausch verweigert wird. In diesen wirren Zeiten muß man mit allem rechnen.

Tja, so ist das mit dem „gesetzlichen Zahlungsmittel“! Es ist halt nur ein „Schein“, dass gilt letztlich auch die die ominösen Scheine mit dem X …