Archiv der Kategorie Finanzkrise

Dollar oder Euro - Wer kippt zuerst?

Nun bin ich gerade mal ein paar Wochen unterwegs und schon steht das erste Euro-Land vor dem Bankrott! Die Hilfen, die wie nicht anders zu erwarten, überwiegend aus Deutschland kommen, werden daran nichts ändern. Und das sogenannte “Rettungspaket” in Höhe von sage und schreibe 750 Mrd EUR auch nichts und es wird auch nichts daran ändern, dass weitere Staaten folgen werden. Am Ende wird auch Deutschland endgültig zugeben müssen, die Verbindlichkeiten schlicht nicht mehr bedienen zu können.

Vor einiger Zeit habe ich in diesem Blog ja bereits einen möglichen Termin für den endgültigen Crash angegeben: er fällt auf die Jahre 2015/2016. Nun wird es möglicherweise noch schneller gehen. Auch war ich bereit Wetten anzunehmen auf die Frage: Wer geht zuerst in die Knie - Dollar oder EURO?

Wie es aussieht, wird der EURO zuerst die Segel streichen müssen. Nicht, dass nun die US-Währung unbedingt aus finanz- und wirtschaftspolitischer Sicht stabiler ist. Nein, die US-Währung kann besser gesteuert werden. Konkret: Die US-Regierung und die US-Notenbank kann gezielter manipulieren (sprich Lügen und Betrügen) als es die Gemeinschaft der dem EURO angschlossenen Geld und Wohlstandsvernichter je kann. Außerdem sind die USA außenpolitisch und militätisch besser aufgestellt als Europa, das bisher auf allen Gebieten komplett gescheitert ist. Die Graussamkeiten und der endgültige Schlag gegen die Realwirtschaft steht offenbar unmittelbar bevor. Nicht nur der EURO, nein, die gesamte EU muß infrage gestellt werden. Politiker wollten dies bisher nicht einsehen, das finanzpolitische Desaster und der folgendende Druck der Straße, werden sie bald eines Besseren belehren.

Also ich für meinen Teil sage: Der EURO wird vor dem Dollar abdanken, der Dollar demgemäß folgen!

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Finanzkrise 2.0

Ich will ja nun nicht schon wieder nörgeln, aber angesichts der aktuellen Ereignisse kann ich einfach nicht den Rand halten. Zumal sich nun offenbar bestätigt, was ich in diesem Blog ja nun schon desöfteren bemerkt habe: Der Euro ist am Ende, im Grunde die gesamte EU! Der tiefe Fall ist eingeleitet und kommt evetuell sogar früher, als ich erwartet habe.

Eigentlch ist es ja nur die Fortsetzung der 1. Finanzkrise, die ja auch nur die Fortsetzung und Kulmination zahlreicher Fehleintscheidungen war und ist, die dem durch Nichts gedeckten Papiergeld sowie der Konzeption eines europärischen Superwohlfahrtsstaates geschuldet ist. Das ganze System ruht schon seit Jahrzehnten auf Lug und Betrug ,doch jetzt kann das Monster nicht mehr gebändigt werden. Das Spiel um das “spozialpolitische Perpetuum Mobile” ist aus! Leider werden die folgenden Jahre ausgesprochen beschwerlich (für die meisten). Die nötigen Anpassungsprozesse sind immer beschwerlich. Ich hoffe, wir werden dann endlich die nötigen Schlüsse daraus gezogen haben (z.b. wieder eine goldgedeckte Währung haben, Zentralbanken und EU abgeschafft). Wie gesagt, ich hoffe es, glauben kann ich es nicht ;-)

Auf jeden Fall ist der Fahrplan jetzt klar. Griechenland bekommt seine Hilfen (laut EU-Vertrag ausgeschlossen und verfassungswidrig), der deutsche Michel haftet also auch für die Schulden anderer, die Geschäftsbanken verdienen Millarden damit, Millarden, die (und jetzt kommt´s) wieder mit ungedecktem Scheingeld finanziert werden, andere Länder werden folgen (Portugal, Spanien und Italien) und dann gibt es auch für Deutschland nur noch 2 Wege: Entweder Staatsbankrott oder Hyperinflation. Ich glaube eher an letztes,  diesen Weg gehen Politiker am liebsten.

Besonders aufrichtig werden diese Politiker selbstverständlich auch in Finanzkrise Nr. 2 nicht sein, sie werden die Verantwortung für ihr schändliches Treiben niemals übernehmen. Warum auch, der dumme Michel wählt sie ja immer wieder und geht nicht auf die Straße. Warum keine Großdemo gegen die Hilfen an Griechenland? Nun, weil Michel wie immer gewusst getäuscht wird und zwar mit den gleichen dummen Strüchen wie in Finanzkrise 1: “Griechenland ist systemrelevant”, “Europäische Solidarität”, “Wenn wir Griechenland nicht helfen (in Wirklichkeit den Banken geholfen wird), dann bricht alles zusammen und alles wäre noch schlimmer”, usw., usw.

Aber wie gesagt, das Spiel ist jetzt schon bald vorbei, die Hilfen an Griechenland und Co, werden den Exitus nur etwas hinauszögern. Und solange das Monster noch lebt, wird es keinen Neuanfang geben! So einfach ist das. Mein Tipp: Genießen Sie das Leben, solange sie noch können! Und legen Sie Ihr Geld möglichst in Sachwerten aller Art an (außer Immobilien).

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Der Countdown läuft!

Gerade schnappte ich eine Meldung auf, die uns mal wieder zum leidigen Thema “Finanzkrise” führt. Eigentlich wollte ich in der nächsten Zeit ja nur noch positive Beiträge bringen, aber die Situation scheint nun langsam wirklich und möglicherweise schneller aus dem Ruder zu laufen, als wie ich gedacht habe. Was ist passiert?

In den USA werden zum 1. April 2010 offenbar Kapitalverkehrsbeschränkungen erfolgen, zumindest hat man offenbar eine “rechtliche” Basis dafür geschaffen. Es soll u.a. Banken, das “Recht” eingeräumt werden, Auszahlungen von Girokonten zu beschränken (z.B. 7 Tage Vorlauf, bevor man zu seinem Geld kommt). Das ist der Hammer und ein Zeichen, dass die sogenannte Finanzkrise im Jahre 2010 wohl erst richtig Fahrt aufnimmt. Allen Beteuerungen unserer Politiker zum trotz. Aber das war ja irgendwie zu erwarten. Und hier geht´s zum Beitrag:

Abhebungen von Girokonten werden demnächst eingeschränkt

Ich rate allen Lesern, diesen Beitrag sehr ernst zu nehmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Europa und Deuschland sind von den internationalen Verwerfungen des Finanzsystems nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil. Und die Situation des EUROS ist ja auch alles andere als rosig. Achten Sie vor allem genau darauf, was auf europäischer und deutscher Ebene dazu beschlossen wird. Wenn es auch hier zu solchen “geplanten Kapitalverkehrsbeschränkungen” kommen wird, dann wissen Sie Bescheid. Es ist die Frage: Wer bricht zuerst zusammen: Der Dollar oder der EURO? Der Countdown läuft!

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D-Mark voraus?

Ich habe mich ja schon etwas länger nicht mehr zum Thema “Finanzkrise” geäußert. Diese ist ja eigentlich keine Finanzkrise, sondern eine Krise insbesondere der westlichen Industrienationen, die in den letzten Jahrzehnen weit über ihre Verhältnisse gelebt haben und jetzt die Quittung dafür bekommen. Die permanente Schuldenmacherei musste über kurz oder lang in eine Krise der Papierwährungen führen, die ja bekanntlich durch nichts gedeckt sind. Es ist nichts weiter als betrügerisches Scheingeld, im Gegensatz zu z.B. goldgedeckten Währungen, die es bis 1971 ja gab. Dann hatte man die Golddeckung aufgegeben  (natürlich wieder mal die USA als böser Bube) und die anderen Staaten sind dem sklavisch gefolgt. Dann nahm der Schuldenwettlauf seinen Lauf, das Ergebnis sehen wir heute nur allzu deutlch.

Die Spatzen pfeifen es ja schon von den Dächern: Es droht eine Hperinflation, ganz einfach durch die exorbitante Ausdehnung der Geldmenge. Wann sie genau kommen wird, kann nicht genau gesagt werden. Zu hoch ist die Manipulationsmasse der Regierungen, die uns ja mit schöner Einmütigkeit über die Mainstraem-Medien eintrichtern wollen, die Krise sei vorrüber. In Wirklichkeit wird sie erst noch kommen. Frühestens nach der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Solange wird man uns mindestens noch in Euphorie halten und dann kommt die brutale Realität ans Licht.

Ich persönlich rechte mit einer Hyperinflation im €-Raum gegen etwa Mitte des nächsten Jahrzehnts, also 2015-2016. Die Zinskuven deuten auf diese Jahre hin. Damit meine ich die exponentiellen Steigerungsraten bei der Bedienung besonders der Staatsschulden. Schon heute besteht der 2.-größte Einzeletat im Bundeshaushalt aus der Zinslast zur Bedienung von Staatsschulden. Von Tilgung ist schon lange keine Rede mehr. Bei anderen Staaten sieht es noch schlimmer aus. Griechenland z.B. müsste heute schon den Staatsbankrott anmelden, wird aber wohl von den übrigen EU-Mitgliedern durchgefüttert, sprich: von Ihnen und mir als Steuerzahler! Etwa gegen 2015 werden also diese Zinskurven durch den Zinseszins-Effekt im Bereich der Verdopplung liegen. D.h. der Staat muss jedes weitere Jahr das Doppelte für die Bedienung der Zinslast ausgeben. Z.B. 2015 100 Mrd., 2016 200 Mrd, 2017 400 Mrd. 2018 800 Mrd, 2019 1,6 Billionen, usw. Es ist klar, dass dies entweder in den Staatsbankrott oder in die Hyerinflation führen muss.  Beides führt letztlich in eine Währungsreform.

Wie könnte diese Wähungsrefom aussehen? Nun, ich glaube, dass der € zusammenbrechen wird. Zu unterschiedlich ist die Verfassung der daran beteiligten Wirtschaftssysteme. Das ist ja schon lange bekannt, nur keiner wollte es hören. Was dann kommt, ist entweder eine Weltwährung (goldgedeckt oder nicht) oder in Deutschland kommt die D-Mark zurück, dann möglichwerweise goldgedeckt. Das währe das beste aller Szenarien, obwohl wir auch dann mit erheblichen Vermögenseinbußen rechnen müssen. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn dass was wir heute unseren Vermögen zurechnen, ist eh alles inflationär aufgebläht, verzerrt, eben mehr Schein als Sein. Die Weltwährung ist zwar sicher in Planung, sie wird in der Kürze der Zeit aber nicht durchgesetzt werden können. China lässt sich brereits heute nichts mehr von den USA diktieren.

Für die Wiedereinführung der DM spricht auch folgende Nachricht, auf die ich zufällig gestoßen bin. Die Bundesregierung hat offenbar 14 Gelddruckmaschinen bestellt. Mitten in der Krise und die €-Scheine sind ja wohl kaum so abgegriffen, dass man neue drucken muss. Hier der Artikel aus der Thüringer Allgemeinen Zeitung.

Es wird spekuliert, dass die Regierung offenbar damit rechnet, bald sehr viel Geld zu brauchen. Das ist zwar mit Sicherheit der Fall, das wird aber nicht im Wege des Gelddruckens geschehen, sondern dieses Geld würde einfach elektronisch zugebucht. Das ist ja heute schon so. Nein, man wird neues Geld drucken müssen, wenn man eine Währungsreform plant, weil man dann die Bürger wieder mit neuem Bargeld ausstatten muss, sonst werden sie unruhig. Und auf diesen Scheinen wird DM stehen. Dann haben wir sie also endlich wieder zurück, ich hoffe nur, dass sie dann auch wieder mindestens goldgedeckt sein wird. Das war in der Vergangenheit ja schon einmal der Fall und es hat wunderbar funktioniert. Und das hemmungslose Schuldenmachen (auch der Privaten) hat dann endlich ein Ende!

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Wir sparen uns zu Tode!

Sparen ist zur Zeit in aller Munde. „Wir müssen sparen …“ Dabei wird dann in aller Regel eine Mine irgendwo zwischen Betroffenheit, Mitleid und Wissen aufgelegt. Tja, das Geld sitzt halt nicht mehr so locker …

Sagen Sie, gehören auch Sie zu den Menschen, die dieses Gejammere nicht mehr ertragen können und sich fragen, was dieses Getue überhaupt noch soll? Natürlich muß man sparen, nur ist die Frage wofür und in welchem Umfang. Die meisten Menschen haben eine völlig falsche Vorstellung vom Sparen. Rein volkswirtschaftlich bedeutet Sparen einfach nur den Umstand, daß man nur investieren kann, wenn man vorher etwas auf die Seite gelegt hat. Beispiel: Wenn ich einen Apfelbaum pflanzen will, muß ich von der vorherigen Ernte einige Äpfel zurückgelegt haben. Soviel ist klar. Nur wofür sparen die Menschen hauptsächlich in Deutschland? „Für die schlechten Zeiten!“

Irgendwo habe ich mal den Satz gelesen: „Wer für schlechte Zeiten spart, wird Sie erhalten!“ Ich finde, da ist was Wahres dran. Wird Geld im Übermaß zurückgehalten, also nicht mehr ausreichend konsumiert und investiert, kommt es zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Einbrüchen, insbesondere Unternehmenszusammenbrüchen und Arbeitslosigkeit, was die Seuche „Sparen“ noch weiter verstärkt. Was wir in Deutschland zur Zeit erleben, das ist sozusagen die Manifestierung einer sich selbst erfüllenden und verstärkenden Prophezeiung, dem sogenannten Thomasschen Theorem. Es ist im Grunde das alte Problem: die Deutschen (und nicht nur die) lieben es halt, wie die Lemminge in ihre selbst gestellten Fallen zu rennen. Es liegt wohl in den Genen.

Ich selbst spare nur für „gute Zeiten“. Wie, „gute Zeiten“, wo gibt’s denn so was? Nun, das kann es durchaus geben, dann nämlich, wenn man es mit dem Sparen nicht übertreibt und nach einem Sparplan arbeitet. Also z.B. erstmal für den langfristigen Aufbau einer persönlichen Altersvorsorge („Die Rente ist nicht sicher, nicht mal die Pension!“) wozu relativ kleine Beträge ausreichen. Zum anderen für größere Anschaffungen wie z.B. den fahrbaren Untersatz. Alles was darüber hinausgeht , kann man frohen Mutes ausgeben, dann kommen erst gar keine „schlechten Zeiten“ auf, weder in individueller Hinsicht noch auf ein Kollektiv bezogen. Geld muß fließen, stockt der Geldstrom, kommt auch alles andere zum Stillstand.

Noch ein Beispiel zur Verdeutlichung: Angenommen, ein Mann von 180 cm Größe wiegt 90 kg. Dann würde die Medizin sagen, der Kerl ist zu schwer, da müssen 10-15 kg runter. Und angenommen, der Mann hört auf den Rat seines Arztes und speckt brav 15 kg ab, dann wiegt er nach Adam Riese jetzt 75 kg und hat damit sein Idealgewicht erreicht, sein Schrumpfen war ein Gesundschrumpfen zu seinem Vorteil. Nehmen wir jetzt an, der Mann hat einen solchen Gefallen an seiner Askese gefunden, daß er sich sagt: „Ich muß runter auf 60 kg“, er erhebt den Verzicht zum Fetisch, dann können wir uns leicht ausmalen, daß er bald umkippt und wieder zum Arzt muß, der ihm jetzt zum Gegenteil rät, ansonsten der Mann stirbt. Er hat also jetzt ein noch größeres Problem als vorher. Der Geiz war also offenbar nicht geil.

Und so wie bei unserem Mann im Beispiel, sieht es auch anderswo aus. Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das allein durch Schrumpfen wieder auf die Beine gekommen wäre. Die Ursachen für die Probleme liegen meist ganz woanders, meistens im Verkauf und allgemein schlechtem Management. Das läßt sich auch auf ganze Staaten übertragen. Der Hebel muß also ganz woanders angesetzt werden, womit ich der Verschwendung natürlich nicht das Wort reden will. Jede Einschränkung will also genau bewogen werden. Sparen darf nie zu Lasten des Service gehen, was jedoch nur allzu häufig der Fall ist.

Sehen Sie sich mal an, wie die meisten Unternehmen bei Verkauf und Service gespart haben, frei nach dem Motto: „Kunde blöd, Kunde merkt nix“. Service wird zunehmend zum inhaltslosen Begriff, einen qualifizierten Verkäufer trifft man meist nur noch selten an, der Bettelstudent oder der polnische Spargelstecher ist halt billiger. Und da wundern sich die „Sparfüchse“ auch noch, wenn sie immer weniger verkaufen.

Kurzum: Jeder kann einen einfachen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten – Raus aus dem Schneckenhaus und die Sparstrümpfe geplündert, so daß endlich wieder Freude aufkommt. Ohne motivierende Stimmung läuft nämlich gar nichts!

Kreditgeber des letzten Ausweges

Klingt irgendwie gut, nicht wahr! Irgendwie nach “weißem Ritter”. Doch dahiner verbirgt sich eine giftige Schlange namens INFLATION! Und diese wird spätestens 2010 auf uns zukommen. Damit meine ich jetzt nicht die Inflation, die uns die letzten Jahrzehnte begleitet hat, die im Durchschnitt etwa 7 % betragen hat (die wahre Inflation, nicht die manipulierte mit ca. 2-3 % deutlich geringere Inflation, die man uns quasi als “Preisstabilität” verkauft hat.). Nein, ich meine eine mindestens “galloppierende”, wenn nicht “Hyperinflation” von mindestens 15-20%!

Wie komme ich zu diesem Schluß? Ganz einfach: Alle Notenbanken der Welt fluten derzeit die Welt mit frischem Geld aus dem Nichts. Allen vorran die US-Notenbank (die übrignes nicht “staatlich” ist, sondern aus einem Kartell mehrerer Privatbanken besteht). Sie kündigte an, 1 Billion US-Dollar zu drucken, um damit die Welt zu beglücken. Und so sieht die Zahl aus: 1.000.000.000.000! Und das ist nur er Anfang!

Es wird also wie so oft auf den “Kreditgeber des letzten Ausweges” zugegriffen.  Das Notenbanksystem schafft Geld aus dem Nichts, um ein pleitierendes Geschäftsbankensystem zu stützen und zu verstaatlichen (was angeblich nötig ist, da ansonsten die ganze Welt aus den Fugen gerät, was nicht bzw. höchstens kurzfristig der Fall ist). Dieses Geld, dem keinerlei Güterproduktion entgegensteht, kommt zusätzlich in den Geldkreislauf und führt über die erheblich ausgeweitete Geldmenge zwangsläufig in die Inflation. Es kommt dadurch zu einer geplanten und bösartigen Konfiszierung der Reichtümer einer Nation durch eine versteckte Besteuerung namenes INFLATION.

Wir haben also nicht den geringsten Anlaß zum Jubeln. Im Gegenteil: wird werden hinterrücks enteignet, und nicht wenige freuen sich auch noch darüber. Ganz einfach, weil sie das böse Spiel “Bailout” nicht verstehen. Dabei möge man sich merken: Das staatliche, durch nichts gedeckte Papiergeldsystem ist nichts weiter als die Fortsetzung des Sozialismus mit anderen Mitteln! Von diesem System sollten wir abkehren und endlich zum Goldstandard zurückkehren. Wir sollten im Zuge dessen auch gleich die Zentralbanken abschaffen. Der Dollar als Weltleitwährung ist dann auch endlich erledigt.

Die Note mit dem X

Den wenigsten ist bekannt, dass aus der Seriennummer jeder €-Note hervorgeht, welches Land sie in Auftrag gegeben hat. Offenbar rechnete man bereits bei der Einführung des Euro mit der Möglichkeit des Scheiterns der sogenannten Währungsunion. Mit der Kennzeichnung hofft man, möglichst reibungslos aus dem Pakt der Verlierer ausscheiden zu können.

Deutsche Noten beginnen alle mit einem X vor der Nummer, quasi so eine Art “Residual-DM”. €-Mitgliedstaaten, die noch wesentlich größere Schwierigkeiten bekommen werden bzw. sie schon haben sind (in Klammern die Buchstaben der jeweiligen Seriennummern auf €-Scheinen):

  • Italien (S)
  • Irland (T)
  • Griechenland (Y)
  • Spanien (V)
  • Niederlande (D)
  • Portugal (M)

Man ist klug beraten,  €-Scheine, die nicht mit X gekennzeichent sind, schnellstmöglich weiterzugeben (sie gar nicht erst zu akzeptieren, ist vielleicht etwas übertrieben). Denn bricht ein €-Land finanziell zusammen und plant zur nationalen Währung zurückzukehren (dann kann man z.B. Abwerten um die Finanzierungskosten zu verringern), dürfte man auf seinen Noten sitzenbleiben, d.h. man verliert dieses Geld, da die Annahme bzw. der Umtausch verweigert wird. In diesen wirren Zeiten muß man mit allem rechnen.

Tja, so ist das mit dem “gesetzlichen Zahlungsmittel”! Es ist halt nur ein “Schein”, dass gilt letztlich auch die die ominösen Scheine mit dem X …

Währungsreform?

Es dürfte nun auch dem letzten Hinterbänkler aufgefallen sein, dass uns in der nächsten Zeit mal wieder eine Währungsreform in´s Haus steht, und damit alle Geldwerte faktisch entwertet werden. Die Anzeichen dafür sind nur allzu deutlich:

  1. Politiker in allen Ländern kennen nur noch ein Ziel: Alle Banken und auch für wichtig erachtete Industriekonzerne verstaatlichen. Das muß man machen, will man seine Macht absichern und auch in der neuen Währung noch regieren. Das Geld für diese Aktionen kommt direkt aus der Notenpresse (vor allem in den USA). Kann man ja ruhig machen, wenn man eh plant, eine neue Währung einzuführen.
  2. Ausschalten der Opposition: Eine nennenswerte Opposition existiert in fast keinem Land der Erde mehr. Parteienvielfallt ja, aber keine Opposition, die diesen Namen verdient. Alle Parteiführer haben sich offenbar darauf verständigt, die Demokratie weitgehend abzuschaffen und die vollständige Kontrolle über alle Ressourcen eines Landes zu übernehmen. Das ist in der gegenwärtigen “Finanzkrise” (eigentlich eine Krise der Wohlfahrtsstaaten) besonders einfach. Besonders Arbeitnehmer, aber auch so mancher Unternehmer läßt sich in solch einer Situation besonders leicht manipulieren. Die Party soll weitergehen! Zeiten, in denen Unternehmer und Gewerkschaften Seit an Seit stehen, sind keine Guten Zeiten. Das werden wir schon sehr bald zu spüren bekommen.
  3. Das die Medien schon seit geraumer Zeit gleichgeschaltet sind, brauche ich dem kritischen Leser wohl kaum mehr erklären.
  4. Politiker aller hochverschuldeten und gleichsam Hochsteuerländer schimpfen auf sogenannte Steueroasen. Sogar die Schweiz, die älteste und erfolgreichste Demokratie Europas. Und das schlimmste, die Schweiz, die übrigens die Grenzkontrollen zum 1. März 2009 verschärft, macht auch noch mit. Freiwillig tut sie das sicher nicht, sie wird offenbar erpresst. Auch dies ist ein untrügliches “Zeichen”, welches man nicht übersehen sollte.
  5. Und last not least: Effektiv sind die Zinsen für die Schulden in wenigen Jahren nicht mehr zu bedienen: Stichwort ”Zinseszinseffekt”. Der zweitgrößte Etat im Bundeshaushalt bedient bereits heute Zinsen auf Schulden der Vergangenheit (von Tilgung redet auch schon lange niemand mehr). Man kann sich selbst ausrechnen, wie das aussieht, wenn jetzt noch mal sagen wir 500 Milliarden dazukommen (500.000.000.000 Mrd. für diejenigen, die vergessen haben sollten, wie eine solche Zahl aussieht). Z.Z. schafft es die Bundesregierung noch über die Ausgabe von Anleihen zu ca. 3%. Das macht dann allein nur für die Zinsen 15 Milliarden € (15.000.000.000 Mrd.) pro Jahr. Andere Staaten schaffen es nicht und müssen schon bis zu 7% und mehr bieten. Das ist der finanzmathematische Kollaps.

Also ist die Währungsreform wohl unausweichlich. Sie kommt natürlich erst, wenn wir aus der Deflation in Richtig Inflation schreiten. Und die wird sich gewaschen haben. Ich schätze, dass es bis spätestens 2015 soweit sein wird. Die nächste Dekade überstehen wir keineswegs, vor allem wenn man bedenkt, dass da ja noch die maroden Sozialsysteme sind, die zunehmend über Steuern finanziert werden.

Nun, die Währungsreform, wie sieht sie aus? Außer Nullstellung und Neubeginn kann man heute noch nicht genau sagen, wohin die Reise geht. Hoffentlich Richtung Golddeckung, die wir ja schon mal hatten und die funktioniert hat. Ich fürchte aber, das wir möglicherweise eine einzige Weltwährung bekommen, unter Führung der USA. Nur so lassen sich die internationalen Abstimmungen erklären. Das ist natürlich Spekulation, aber träumen die Politiker in aller Welt nicht schon lange von einer Weltregierung? Mit Einführung einer Weltwährung wäre es soweit, denn wer die Währung kontrolliert, kontrolliert am Ende alles. Wir spüren dies ja heute schon.

Tja Leute, bald gehen die Lichter aus und es muß eine düstere Zeit durchschritten werden. Dieser Tsumami war schon lange sichtbar und wir haben immer noch am Strand gelegen. Die Welle ist so groß, dass sie alles unter sich begraben wird und niemand kann sie aufhalten, nicht mal der Messias. Und weglaufen kann man leider auch nicht mehr, wohin?

Abschließend sei noch festgestellt, dass dies keinesfalls eine Krise der Marktwirtschaft oder des Kapitallismus ist. Es ist eine Krise des ungedeckten Papiergeldsystems, Fiat Money oder betrügerisches Scheingeldsystem genannt. Es handelt sich dabei um das größte Schneeballsystem der Welt, und das klappt jetzt zusammen, weil keine neuen Sklaven die oberen Stufen bedienen  können. So ist es halt. Aber die Krise der Papiergeldsystems ist freilich auch eine politische Krise, es ist komplettes Staatsversagen, das jetzt mittels Verstaatlichung verdeckt werden soll. Es ist damit aber auch die Zerstörung der Illusion, “Immer mehr Ansprüche, bei immer weniger Leistung!”, sprich der Zusammenbruch der wohlfahrtsstaatlichen Doktrin!

Wie gut, dass ich kein Beamter bin!

Wie gut, das ich kein Beamter bin ;-) Oder Pensionär, Angestellter im öffentlichen Dienst oder Harz IV-Empfänger oder, oder, oder! Kurz: Abhängig von staatlichen Ausgaben. Denn, wenn unser Finanzsystem demnächst wegen hoffnungsloser Überschuldung zusammenbricht, werden besonders diejenigen Richtung Elend marschieren, die von staatlichen Transfers abhängig sind. Die gegenwärtigen Profiteure, werden die totalen Verlierer von morgen sein! Jedenfalls wenn sie es nicht schaffen, sich aus dieser Umklammerung zu lösen.

Die meisten werden es nicht schaffen, da sie überhaupt keine Gelegenheit mehr haben werden, ihr Vermögen entsprechend umzuschichten. Sozialhilfeempfänger haben ja erst gar kein Vermögen. Aber nein, auch viele Beamte werden, wenn kein Geld vom Staat mehr fliessen kann, fürchterlich in die Röhre gucken. Und ich behaupte: Es gibt kein Entrinnen. Pech gehabt!

Wenn´s die Betroffenen tröstet: Den übrigen wird es auch nicht viel besser gehen, zumal es von denjenigen, die keine staatlichen Transfers erhalten, eh nicht mehr viele gibt. So ziemlich jeder Deutsche erhält heute ja Geld vom Staat, das ist ja auch mit Ursache des Problems.

“So laßt uns denn ein Apfelbäumchen pflanzen!” Dieser Ausspruch war Titel eines populären Buches aus den 80-gern des letzten Jahrhunderts. Ja, die gute alte Zeit, damls, als man noch schön brav seine Lebensversicherungen abschließen konnte. Doch jetzt ist bald Schluß mit lustig! Zum Glück ist bald Frühjahr, da kann man ruhig in den Garten gehen und Bäumchen pflanzen. Vielleicht werden sie ja groß und sie können einen nähren in der Not.

Der Ausspruch Martin Luthers: “Und wenn ich wüßte, dass morgen die Welt untergeht, so würde ich noch heute ein Apfelbäumchen pflanzen”, könnte also eine gute Idee sein! Viel Zeit bleibt leider nicht mehr.

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