Archiv der Kategorie: Finanzkrise

Und der Ölpreis steigt und steigt …

… und nicht nur der Ölpreis. Alle Rohstoffe sowie auch Aktien & Co. steigen unaufhörlich. Unaufhörlich? Nein, es gibt einen Punkt, bei dem kommt es unweigerlich zum Big Bang, dem Umkehrpunkt einer jeden Blase. Das hatten wir ja bereits 2008 schmerzlich erleben müssen. Und jetzt wird es bald wieder so weit sein und diesmal wird es das Ende der Papiergeldwährungen sein. Doch zunächst werden sich die Märkte weiter mächtig aufblähen, die Leute werden von den Renditen regelrecht „besoffen“ und werden am Ende meist mittellos dastehen.

All dies ist unmittelbare Folge der allfälligen „Quantitativen Lockerungen“. Was heißt das überaupt? Nun es ist der neudeutsche Ausdruck für „Gelddrucken“. Die Geldmengen vor allem in den USA ,aber auch in Europa, Japan und China werden brutalstmöglich aufgebläht, nur um etwas zu retten, was nicht zu retten ist: der Glaube an ein „Weiter so“, Konsum und Wachstum ohne nennenswerte Anstrengungen.

Es bedeutet weiter, Verstoß gegen geltendes Recht, vor allem in Europa. Die EZB kauft massiv „Schrottpapiere“ von bankrotten Staaten auf, obwohl die es laut ihrer eignenen Statuten nicht darf. Das kann man nur als Verbrechen bezeichenen.

Doch im Zuge der Ereignisse in Japan scheint momentan alles zur Nebensache zu werden. Atompolitik wird zum Maß aller Dinge, solide Finanz und Wirtschaftspolitik interessieren nicht. Kaum ein Bürger wird ausreichend darüber informiert, dass gegenwärtig die EU zur Transferunion ausgebaut wird und Deutschland damit quasi für alles und Jeden haftet. Dabei ist klar, dass auch Deutschland irgendwann nicht mehr kann, wie ein Esel, dem man immer mehr Lasten auflegt.

Ich schätze ,es geht nur noch etwa 12-15 Monate gut, kann wird alles zusammenbrechen und wir gekommen ein neues Finanzsystem. Lügen haben eben kurze Beine. Sehen sie also zu, rechtzeitig aus Papierwährrungen auszusteigen. Schießen Sie vor allem keine langfristigen Verträge ab!

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Zeit des Umsturzes und der Inflation

Vor einigen Wochen hatte ich ja darauf gewettet, dass der Ölpreis die Marke 100 Dollar je Barrel überschreitet. Wenige Tage danach war es soweit, heute liegen wir aktuell bei 117 USD. Wir werden schon bald deutlich höhere Presie erleben, bevor dann wieder alles wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Die Frage wird nur noch sein, wer im Strudel mitgerissen wird.

Nun fällt die wilde Spekulation ja mit 2 großen Ereignissen zusammen: Zum einen mit der exzessiven Geldpolitik der Zentrakbanken (genannt quantitative Lockerungen) zum anderen den Revolutionen im Nahen Osten. Diese sind mit Sicherheit kein Zufall und Lybien wird nicht der letzte Staat sein, in dem das Herrscherhaus stürzt. Der Zusammenbruch der Sowijetunion war auch kein Zufall, auch wenn es viele Leute glauben mögen.

Fakt ist, in Zeiten wie diesen wird wieder das große Geld verdient, ohne Risiko, denn der Steuerzahler bürgt mit seinem Einkommen und massiver Preisinflation, er steht gerade in Auf- und Abschwung der Konjunktur immer und stets. Ich bin mal gespannt wann der deutsche Michel das endlich merkt, aber er zieht ja lieber gegen einen Bahnhof zu Felde … Eine heftige Preisinflation wird in diesen Tagen jedoch eingeleitet.

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Am Vorabend der Währungsreform

Zur Zeit sind ja alle wieder richtig optimistisch, was unsere ökonomische Zukunft anlangt. Eine Jubelmeldung jagt die Nächste. Das allein ist bereits ein untrügliches Zeichen für den kommenden Abschwung. Und der Kommende wird der heftigste und letzte sein vor der unausweichlichen Währungsreform,  mit allem was dranhängt. Unkar ist, ob wir zuvor noch durch eine Hyperinflation gehen oder nicht. Das ist aber wohl auch egal, denn in jedem Fall, werden wir in naher Zukunft Umwälzungen erleben, wie nach Ende des 2. Weltkriegs nicht. Im Grunde sind sie ja bereits im Gange, vor allem werden Demokratie und Rechtsstaat zunehmend ausgehebelt. Aber das ist sicher ein anderes Thema.

Es gibt noch einen weiteren Indikator, der einen einen Zusammenbruch des weltweiten Finanzsytems in naher Zukunft hinweist: Der Ölpreis! Dieser wird schon bald die 100 Dollar-Marke je Barrel überschreiten. Da war doch was? Ja, und zwar war das auch kurz vor Ausbruch der 1. sog. Finanzkrise der Fall. Ich habe auch damals schon prophezeiht: „Wartet mal ab, da kommt noch was nach!“ Bald darauf war es soweit.

Da das Finanzsystem bis heute nicht kontrolliert wird, können die Zocker wieder zocken nach Lust und Laune, diesmal sogar noch unbeschwerter als vorher. Denn sie wissen nun, dass sie sich einfach vom Steuerzahler freikaufen lassen können (Bail-Out). Außerdem wurden sie mit unvorstellbaren Geldsummen ausgestattet (Quantitative Easing), denen keine realen Werte gegenüberstehen, und das auch noch zinslos. Da aber nunmehr ganze Staaten zugeben müssen, hoffunugslos überschuldet zu sein, wird es mit dem Freikaufen nicht mehr hinhauen, und eine Währungsreform wird unausweichlich. Es wird das Ende des Fiat-Money (ungedeckten Geldes, das aus dem Nichts geschaffen wird) und der großen ökonomischen Lebenslügen. Und es wird das Ende des Marxismus im Schafspelz, des Keynesianismus.

Ich habe hier im Blog ja bereits vor einiger Zeit einen Termin angegeben, wann mit einer Währungsreform zu rechnen ist und zwar 2015/2016. Wenn ich mir die Entwicklung in den letzten Monaten ansehe, könnte dieser Termin, der Umwertung aller Werte, allerdings auch füher eintreten.

Ich wollte, ich läge total daneben, aber sicher werde ich auch diesmal wieder voll ins Schwarze treffen …

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Interview mit Prof. Wilhelm Hankel zur EU und zum Euro

Anbei mal ein interessantes Interview mit Prof. Wilhelm Hankel zum Zustand der EU und es Euros. Zur Erinnerung: Wilhlem Hankel hat gemeinsam mit Kollegen die Bundesrepublik Deutschland bezüglich der Rettungsschirme für klamme EU-Mitgliedstaaten verklagt. Das Bundesverfassungsgericht wird wohl im nächsten Jahr darüber entscheiden. Diese Urteil wird maßgeblich für die Zukunft unseres Landes sein.

Im Interview geht Hankel auch darauf ein, dass die EU unsere freiheitliche Rechtsordnung bereits untergraben hat. Erst sterben die freien Märktem dann die Demokatie. Bürokraten entscheiden darüber, was wir denken sollen, was wir essen, was wir konsumieren, usw. Das ist ein offener Skandal, weswegen die EU mindestens reformiert, besser ganz aufgelöst werden sollte. Ferner ist klar dass der Euro auf Dauer als Währung zusammenbricht. Sodann bricht eine neue Zeit an, für uns Deutsche wohl eher positiv. Wir wollen die D-Mark wiederhaben!

http://www.goldseiten.de/content/diverses/artikel.php?storyid=14840

Aus diesen Worten sollte nun klar werden, dass auch ich eindeutig auf der Seite der Eurokritiker stehe. Aber irgendwie sollte das klar sein.

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Dollar oder Euro – Wer kippt zuerst?

Nun bin ich gerade mal ein paar Wochen unterwegs und schon steht das erste Euro-Land vor dem Bankrott! Die Hilfen, die wie nicht anders zu erwarten, überwiegend aus Deutschland kommen, werden daran nichts ändern. Und das sogenannte „Rettungspaket“ in Höhe von sage und schreibe 750 Mrd EUR auch nichts und es wird auch nichts daran ändern, dass weitere Staaten folgen werden. Am Ende wird auch Deutschland endgültig zugeben müssen, die Verbindlichkeiten schlicht nicht mehr bedienen zu können.

Vor einiger Zeit habe ich in diesem Blog ja bereits einen möglichen Termin für den endgültigen Crash angegeben: er fällt auf die Jahre 2015/2016. Nun wird es möglicherweise noch schneller gehen. Auch war ich bereit Wetten anzunehmen auf die Frage: Wer geht zuerst in die Knie – Dollar oder EURO?

Wie es aussieht, wird der EURO zuerst die Segel streichen müssen. Nicht, dass nun die US-Währung unbedingt aus finanz- und wirtschaftspolitischer Sicht stabiler ist. Nein, die US-Währung kann besser gesteuert werden. Konkret: Die US-Regierung und die US-Notenbank kann gezielter manipulieren (sprich Lügen und Betrügen) als es die Gemeinschaft der dem EURO angschlossenen Geld und Wohlstandsvernichter je kann. Außerdem sind die USA außenpolitisch und militätisch besser aufgestellt als Europa, das bisher auf allen Gebieten komplett gescheitert ist. Die Graussamkeiten und der endgültige Schlag gegen die Realwirtschaft steht offenbar unmittelbar bevor. Nicht nur der EURO, nein, die gesamte EU muß infrage gestellt werden. Politiker wollten dies bisher nicht einsehen, das finanzpolitische Desaster und der folgendende Druck der Straße, werden sie bald eines Besseren belehren.

Also ich für meinen Teil sage: Der EURO wird vor dem Dollar abdanken, der Dollar demgemäß folgen!

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Finanzkrise 2.0

Ich will ja nun nicht schon wieder nörgeln, aber angesichts der aktuellen Ereignisse kann ich einfach nicht den Rand halten. Zumal sich nun offenbar bestätigt, was ich in diesem Blog ja nun schon desöfteren bemerkt habe: Der Euro ist am Ende, im Grunde die gesamte EU! Der tiefe Fall ist eingeleitet und kommt evetuell sogar früher, als ich erwartet habe.

Eigentlch ist es ja nur die Fortsetzung der 1. Finanzkrise, die ja auch nur die Fortsetzung und Kulmination zahlreicher Fehleintscheidungen war und ist, die dem durch Nichts gedeckten Papiergeld sowie der Konzeption eines europärischen Superwohlfahrtsstaates geschuldet ist. Das ganze System ruht schon seit Jahrzehnten auf Lug und Betrug ,doch jetzt kann das Monster nicht mehr gebändigt werden. Das Spiel um das „spozialpolitische Perpetuum Mobile“ ist aus! Leider werden die folgenden Jahre ausgesprochen beschwerlich (für die meisten). Die nötigen Anpassungsprozesse sind immer beschwerlich. Ich hoffe, wir werden dann endlich die nötigen Schlüsse daraus gezogen haben (z.b. wieder eine goldgedeckte Währung haben, Zentralbanken und EU abgeschafft). Wie gesagt, ich hoffe es, glauben kann ich es nicht 😉

Auf jeden Fall ist der Fahrplan jetzt klar. Griechenland bekommt seine Hilfen (laut EU-Vertrag ausgeschlossen und verfassungswidrig), der deutsche Michel haftet also auch für die Schulden anderer, die Geschäftsbanken verdienen Millarden damit, Millarden, die (und jetzt kommt´s) wieder mit ungedecktem Scheingeld finanziert werden, andere Länder werden folgen (Portugal, Spanien und Italien) und dann gibt es auch für Deutschland nur noch 2 Wege: Entweder Staatsbankrott oder Hyperinflation. Ich glaube eher an letztes,  diesen Weg gehen Politiker am liebsten.

Besonders aufrichtig werden diese Politiker selbstverständlich auch in Finanzkrise Nr. 2 nicht sein, sie werden die Verantwortung für ihr schändliches Treiben niemals übernehmen. Warum auch, der dumme Michel wählt sie ja immer wieder und geht nicht auf die Straße. Warum keine Großdemo gegen die Hilfen an Griechenland? Nun, weil Michel wie immer gewusst getäuscht wird und zwar mit den gleichen dummen Strüchen wie in Finanzkrise 1: „Griechenland ist systemrelevant“, „Europäische Solidarität“, „Wenn wir Griechenland nicht helfen (in Wirklichkeit den Banken geholfen wird), dann bricht alles zusammen und alles wäre noch schlimmer“, usw., usw.

Aber wie gesagt, das Spiel ist jetzt schon bald vorbei, die Hilfen an Griechenland und Co, werden den Exitus nur etwas hinauszögern. Und solange das Monster noch lebt, wird es keinen Neuanfang geben! So einfach ist das. Mein Tipp: Genießen Sie das Leben, solange sie noch können! Und legen Sie Ihr Geld möglichst in Sachwerten aller Art an (außer Immobilien).

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Der Countdown läuft!

Gerade schnappte ich eine Meldung auf, die uns mal wieder zum leidigen Thema „Finanzkrise“ führt. Eigentlich wollte ich in der nächsten Zeit ja nur noch positive Beiträge bringen, aber die Situation scheint nun langsam wirklich und möglicherweise schneller aus dem Ruder zu laufen, als wie ich gedacht habe. Was ist passiert?

In den USA werden zum 1. April 2010 offenbar Kapitalverkehrsbeschränkungen erfolgen, zumindest hat man offenbar eine „rechtliche“ Basis dafür geschaffen. Es soll u.a. Banken, das „Recht“ eingeräumt werden, Auszahlungen von Girokonten zu beschränken (z.B. 7 Tage Vorlauf, bevor man zu seinem Geld kommt). Das ist der Hammer und ein Zeichen, dass die sogenannte Finanzkrise im Jahre 2010 wohl erst richtig Fahrt aufnimmt. Allen Beteuerungen unserer Politiker zum trotz. Aber das war ja irgendwie zu erwarten. Und hier geht´s zum Beitrag:

Abhebungen von Girokonten werden demnächst eingeschränkt

Ich rate allen Lesern, diesen Beitrag sehr ernst zu nehmen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Europa und Deuschland sind von den internationalen Verwerfungen des Finanzsystems nicht ausgeschlossen, ganz im Gegenteil. Und die Situation des EUROS ist ja auch alles andere als rosig. Achten Sie vor allem genau darauf, was auf europäischer und deutscher Ebene dazu beschlossen wird. Wenn es auch hier zu solchen „geplanten Kapitalverkehrsbeschränkungen“ kommen wird, dann wissen Sie Bescheid. Es ist die Frage: Wer bricht zuerst zusammen: Der Dollar oder der EURO? Der Countdown läuft!

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D-Mark voraus?

Ich habe mich ja schon etwas länger nicht mehr zum Thema „Finanzkrise“ geäußert. Diese ist ja eigentlich keine Finanzkrise, sondern eine Krise insbesondere der westlichen Industrienationen, die in den letzten Jahrzehnen weit über ihre Verhältnisse gelebt haben und jetzt die Quittung dafür bekommen. Die permanente Schuldenmacherei musste über kurz oder lang in eine Krise der Papierwährungen führen, die ja bekanntlich durch nichts gedeckt sind. Es ist nichts weiter als betrügerisches Scheingeld, im Gegensatz zu z.B. goldgedeckten Währungen, die es bis 1971 ja gab. Dann hatte man die Golddeckung aufgegeben  (natürlich wieder mal die USA als böser Bube) und die anderen Staaten sind dem sklavisch gefolgt. Dann nahm der Schuldenwettlauf seinen Lauf, das Ergebnis sehen wir heute nur allzu deutlch.

Die Spatzen pfeifen es ja schon von den Dächern: Es droht eine Hperinflation, ganz einfach durch die exorbitante Ausdehnung der Geldmenge. Wann sie genau kommen wird, kann nicht genau gesagt werden. Zu hoch ist die Manipulationsmasse der Regierungen, die uns ja mit schöner Einmütigkeit über die Mainstraem-Medien eintrichtern wollen, die Krise sei vorrüber. In Wirklichkeit wird sie erst noch kommen. Frühestens nach der Fußball-WM 2010 in Südafrika. Solange wird man uns mindestens noch in Euphorie halten und dann kommt die brutale Realität ans Licht.

Ich persönlich rechte mit einer Hyperinflation im €-Raum gegen etwa Mitte des nächsten Jahrzehnts, also 2015-2016. Die Zinskuven deuten auf diese Jahre hin. Damit meine ich die exponentiellen Steigerungsraten bei der Bedienung besonders der Staatsschulden. Schon heute besteht der 2.-größte Einzeletat im Bundeshaushalt aus der Zinslast zur Bedienung von Staatsschulden. Von Tilgung ist schon lange keine Rede mehr. Bei anderen Staaten sieht es noch schlimmer aus. Griechenland z.B. müsste heute schon den Staatsbankrott anmelden, wird aber wohl von den übrigen EU-Mitgliedern durchgefüttert, sprich: von Ihnen und mir als Steuerzahler! Etwa gegen 2015 werden also diese Zinskurven durch den Zinseszins-Effekt im Bereich der Verdopplung liegen. D.h. der Staat muss jedes weitere Jahr das Doppelte für die Bedienung der Zinslast ausgeben. Z.B. 2015 100 Mrd., 2016 200 Mrd, 2017 400 Mrd. 2018 800 Mrd, 2019 1,6 Billionen, usw. Es ist klar, dass dies entweder in den Staatsbankrott oder in die Hyerinflation führen muss.  Beides führt letztlich in eine Währungsreform.

Wie könnte diese Wähungsrefom aussehen? Nun, ich glaube, dass der € zusammenbrechen wird. Zu unterschiedlich ist die Verfassung der daran beteiligten Wirtschaftssysteme. Das ist ja schon lange bekannt, nur keiner wollte es hören. Was dann kommt, ist entweder eine Weltwährung (goldgedeckt oder nicht) oder in Deutschland kommt die D-Mark zurück, dann möglichwerweise goldgedeckt. Das währe das beste aller Szenarien, obwohl wir auch dann mit erheblichen Vermögenseinbußen rechnen müssen. Das ist aber gar nicht so schlimm, denn dass was wir heute unseren Vermögen zurechnen, ist eh alles inflationär aufgebläht, verzerrt, eben mehr Schein als Sein. Die Weltwährung ist zwar sicher in Planung, sie wird in der Kürze der Zeit aber nicht durchgesetzt werden können. China lässt sich brereits heute nichts mehr von den USA diktieren.

Für die Wiedereinführung der DM spricht auch folgende Nachricht, auf die ich zufällig gestoßen bin. Die Bundesregierung hat offenbar 14 Gelddruckmaschinen bestellt. Mitten in der Krise und die €-Scheine sind ja wohl kaum so abgegriffen, dass man neue drucken muss. Hier der Artikel aus der Thüringer Allgemeinen Zeitung.

Es wird spekuliert, dass die Regierung offenbar damit rechnet, bald sehr viel Geld zu brauchen. Das ist zwar mit Sicherheit der Fall, das wird aber nicht im Wege des Gelddruckens geschehen, sondern dieses Geld würde einfach elektronisch zugebucht. Das ist ja heute schon so. Nein, man wird neues Geld drucken müssen, wenn man eine Währungsreform plant, weil man dann die Bürger wieder mit neuem Bargeld ausstatten muss, sonst werden sie unruhig. Und auf diesen Scheinen wird DM stehen. Dann haben wir sie also endlich wieder zurück, ich hoffe nur, dass sie dann auch wieder mindestens goldgedeckt sein wird. Das war in der Vergangenheit ja schon einmal der Fall und es hat wunderbar funktioniert. Und das hemmungslose Schuldenmachen (auch der Privaten) hat dann endlich ein Ende!

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Wir sparen uns zu Tode!

Sparen ist zur Zeit in aller Munde. „Wir müssen sparen …“ Dabei wird dann in aller Regel eine Mine irgendwo zwischen Betroffenheit, Mitleid und Wissen aufgelegt. Tja, das Geld sitzt halt nicht mehr so locker …

Sagen Sie, gehören auch Sie zu den Menschen, die dieses Gejammere nicht mehr ertragen können und sich fragen, was dieses Getue überhaupt noch soll? Natürlich muß man sparen, nur ist die Frage wofür und in welchem Umfang. Die meisten Menschen haben eine völlig falsche Vorstellung vom Sparen. Rein volkswirtschaftlich bedeutet Sparen einfach nur den Umstand, daß man nur investieren kann, wenn man vorher etwas auf die Seite gelegt hat. Beispiel: Wenn ich einen Apfelbaum pflanzen will, muß ich von der vorherigen Ernte einige Äpfel zurückgelegt haben. Soviel ist klar. Nur wofür sparen die Menschen hauptsächlich in Deutschland? „Für die schlechten Zeiten!“

Irgendwo habe ich mal den Satz gelesen: „Wer für schlechte Zeiten spart, wird Sie erhalten!“ Ich finde, da ist was Wahres dran. Wird Geld im Übermaß zurückgehalten, also nicht mehr ausreichend konsumiert und investiert, kommt es zu schwerwiegenden wirtschaftlichen Einbrüchen, insbesondere Unternehmenszusammenbrüchen und Arbeitslosigkeit, was die Seuche „Sparen“ noch weiter verstärkt. Was wir in Deutschland zur Zeit erleben, das ist sozusagen die Manifestierung einer sich selbst erfüllenden und verstärkenden Prophezeiung, dem sogenannten Thomasschen Theorem. Es ist im Grunde das alte Problem: die Deutschen (und nicht nur die) lieben es halt, wie die Lemminge in ihre selbst gestellten Fallen zu rennen. Es liegt wohl in den Genen.

Ich selbst spare nur für „gute Zeiten“. Wie, „gute Zeiten“, wo gibt’s denn so was? Nun, das kann es durchaus geben, dann nämlich, wenn man es mit dem Sparen nicht übertreibt und nach einem Sparplan arbeitet. Also z.B. erstmal für den langfristigen Aufbau einer persönlichen Altersvorsorge („Die Rente ist nicht sicher, nicht mal die Pension!“) wozu relativ kleine Beträge ausreichen. Zum anderen für größere Anschaffungen wie z.B. den fahrbaren Untersatz. Alles was darüber hinausgeht , kann man frohen Mutes ausgeben, dann kommen erst gar keine „schlechten Zeiten“ auf, weder in individueller Hinsicht noch auf ein Kollektiv bezogen. Geld muß fließen, stockt der Geldstrom, kommt auch alles andere zum Stillstand.

Noch ein Beispiel zur Verdeutlichung: Angenommen, ein Mann von 180 cm Größe wiegt 90 kg. Dann würde die Medizin sagen, der Kerl ist zu schwer, da müssen 10-15 kg runter. Und angenommen, der Mann hört auf den Rat seines Arztes und speckt brav 15 kg ab, dann wiegt er nach Adam Riese jetzt 75 kg und hat damit sein Idealgewicht erreicht, sein Schrumpfen war ein Gesundschrumpfen zu seinem Vorteil. Nehmen wir jetzt an, der Mann hat einen solchen Gefallen an seiner Askese gefunden, daß er sich sagt: „Ich muß runter auf 60 kg“, er erhebt den Verzicht zum Fetisch, dann können wir uns leicht ausmalen, daß er bald umkippt und wieder zum Arzt muß, der ihm jetzt zum Gegenteil rät, ansonsten der Mann stirbt. Er hat also jetzt ein noch größeres Problem als vorher. Der Geiz war also offenbar nicht geil.

Und so wie bei unserem Mann im Beispiel, sieht es auch anderswo aus. Ich habe noch kein Unternehmen gesehen, das allein durch Schrumpfen wieder auf die Beine gekommen wäre. Die Ursachen für die Probleme liegen meist ganz woanders, meistens im Verkauf und allgemein schlechtem Management. Das läßt sich auch auf ganze Staaten übertragen. Der Hebel muß also ganz woanders angesetzt werden, womit ich der Verschwendung natürlich nicht das Wort reden will. Jede Einschränkung will also genau bewogen werden. Sparen darf nie zu Lasten des Service gehen, was jedoch nur allzu häufig der Fall ist.

Sehen Sie sich mal an, wie die meisten Unternehmen bei Verkauf und Service gespart haben, frei nach dem Motto: „Kunde blöd, Kunde merkt nix“. Service wird zunehmend zum inhaltslosen Begriff, einen qualifizierten Verkäufer trifft man meist nur noch selten an, der Bettelstudent oder der polnische Spargelstecher ist halt billiger. Und da wundern sich die „Sparfüchse“ auch noch, wenn sie immer weniger verkaufen.

Kurzum: Jeder kann einen einfachen Beitrag zur Lösung der Probleme leisten – Raus aus dem Schneckenhaus und die Sparstrümpfe geplündert, so daß endlich wieder Freude aufkommt. Ohne motivierende Stimmung läuft nämlich gar nichts!